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Inklusion: Delegation vom Franziskuswerk besucht Klagenfurt

(11.09.2015)
Zwischen autArK und dem Franziskuswerk Schönbrunn/ Dachau gibt es eine Kooperation!

Seit dem Jahr 2013 findet ein reger Austausch zwischen den Behinderteneinrichtungen autArK in Klagenfurt, und dem Franziskuswerk Schönbrunn bei Dachau statt. Seither gab es schon mehrere Vernetzungstreffen, bei denen das Umfeld, die Arbeitsstätten und die Wohnverbände besichtigt wurden. Dabei erhielten die Interessensvertreter als auch die Klienten selbst immer wieder Anregungen zu all den wichtigen Themen des täglichen Lebens.

Auch dieser Tage fand ein solches Treffen statt: Am 9. und 10. September besuchte eine Delegation des Franziskuswerks Schönbrunn Klagenfurt: An dieser Reise nahmen Michaela Streich, Leiterin des Geschäftsfeldes Soziale Dienste und Einrichtungen, Martin Mayr, Bereich Arbeit und Förderung, sowie vier Klienten aus der Werkstatt für behinderte Menschen des Franziskusheims teil.

Integrationsreferentin Stadträtin Ruth Feistritzer lud die Abordnung, sowie den Geschäftsführer von autArK Klagenfurt, Andreas Jesse ins Rathaus zum Gedankenaustausch ein. „Es freut mich sehr, dass sich in den letzten Jahren eine so gute und konstruktive Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen ergeben hat, davon können beide Institutionen nur gewinnen“, betonte Stadträtin Feistritzer, für die das Thema Inklusion sehr wichtig ist.

Das Franziskuswerk ist in ganz Deutschland als Beispiel für gelungene Inklusion von behinderten Menschen bekannt. Diese Einrichtung des Ordens der Franziskaner betreut rund 1800 Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen und Ausprägungen – davon leben rund 600 Menschen in betreuten Wohnverbunden. Im Rahmen eines in Bayern einzigartigen Pilotprojekts soll demnächst ein ganzes Inklusionsdorf im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen entstehen, in dem behinderte Menschen vollständig in das gesellschaftliche Leben integriert sind.

Der Integrationsfachdienst autArK in Klagenfurt ist mit Dienst-leistungen aus den Bereichen begleitende Hilfen, Arbeit, Qualifizierung und Beschäftigung, sowie Wohnprogrammen, ein wichtiger Partner bei der beruflichen und sozialen Integration von Menschen mit Behinderungen. Sie sollen auf ihrem Weg zu einer größtmöglichen Eigenständigkeit begleitet werden.

Am Programm des Klientenaustausches standen u. a. ein Besuch beim Wohnverbund von autArK Klagenfurt und beim Tierschutzkompetenz-zentrum TIKO. Hier werden spezielle Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Bistro, Objekt-betreuung, Raumpflege und Tierpflege geboten. Außerdem gab es natürlich eine Stadtbesichtigung und die Einkehr in ein typisches Kärntner Wirtshaus mit vielen kulinarischen Schmankerln.

Übrigens wird bis zum nächsten Treffen nicht viel Zeit vergehen: Bereits in einer Woche wird Stadträtin Ruth Feistritzer nach Dachau reisen. Im Rahmen der langen Nacht der Museen stellen behinderte Menschen beider Einrichtungen selbst geschaffene Kunstwerke aus. Im letzten Jahr gab es aus Anlass des 40-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen Klagenfurt und Dachau eine Kunstausstellung beider Einrichtungen im Klagenfurter Rathaus!

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