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Kongress zur smarten Mobilität

(04.09.2015)
Das E-Mobilitätsprojekt Cemobil wird von der EU gefördert und ist bestens bekannt. nach fünf Jahren gibt es jetzt den Abschlusskongress.

Am 16. und 17. September wird beim Kongress Smarte Mobilität in Städten – Today & Tomorrow“ am Messegelände Bilanz gezogen, werden Ergebnisse und Auswirkungen präsentiert.

Für das Projekt Cemobil unter der Leitung der Stadt Klagenfurt wurde mit Fördermitteln eine eigene E-Fahrzeugflotte angeschafft. 35 PKW's. 2 Nutzfahrzeuge, 10 Mikrocars, E-Scooter, E-Bikes, Bus und ein Solarschiff gehören dazu. Stadt und Land habendabei eng zusammengearbeitet, erklärt Landesrat Rolf Holub und blickt auch in die Zukunft: "Die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen ist einem starken Wandel unterworfen. Dieser Wandel soll durch den Kärntner Mobilitätsmasterplan, bei dem die Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen und Wünsche einbringen, begleitet und gefördert werden.“

Umwelt-Stadtrat Frank Frey freut sich, dass auch der Kongress selbst nachhaltig und grün ist: "Verwendet werden Lebensmittel aus der Region, die Mobilität der Kongressteilnehmer wird ökologisch gestaltet. Die Firma ‚Zweirad-Impulse‘ stellt Fahrräder zur Verfügung, mit denen die Stadt smart erkundet werden kann“. Dafür gibt es übrigens vom Lebensministerium das Österreichische Umweltzeichen „Green Meeting“ für die Landeshauptstadt als Veranstalter und die Klagenfurter Messe als Veranstaltungsstätte.

Bemerkenswert sicher auch die Ergebnisse des Projeketes CEMOBIL, die präsentiert werden: die Technische Universität Graz weist nach, dass im Projektzeitraum die CO2-Emmissionen um 85 Prozent zurückgegangen sind.

Wie es mit der urbanen Mobilität weitergeht, darüber werden beim Kongress Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, EU Forschung und von den NGOs diskutieren.

Für Wirtschafts-und Stadtplanungsreferent Stadtrat Otto Umlauft ein wichtiges Anliegen, denn: „smarte Mobilität wird in Zukunft aber auch die Stadtplanung und unser Stadtbild beeinflussen. Die verstärkte Nutzung von E-Mobilität und Öffentlichen Verkehrsmitteln in Kombination mit Radfahren und dem Fußweg sollen uns zu einer Smart City führen, wo genügend Platz für alle Verkehrsteilnehmer ist.“
Und auch praktische Erfahrungen kann man beim Kongress sammeln.  Dr. Wolfgang Hafner, Leiter der Abteilung Umwelt und Projektmanager von CEMOBIL: „Alle Besucher haben die Möglichkeit, vor Ort verschiedenste Elektro-Fahrzeuge ausgiebig zu testen.“
Interessant: Es gibt einen auch einen eigenen Schwerpunkt für Bürgerbeteiligung, man kann am Mobilitäts-Masterplan für Kärnten mitarbeiten.


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