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Kräutergarten von Streetwork-Klienten

(18.09.2015)
In der Außenanlage der Elisabethinen entstand ein wundervoller Kräuter- und Gemüsegarten.

Den jungen Streetwork-Klienten der Stadt Klagenfurt wird angesichts der vielen Projekte sicherlich nicht langweilig. Eines dieser Projekte ist das „Gartenprojekt“. Dieses startete im April im Garten der Elisabethinen. Die Generaloberin, Schwester Consolata Hassler hat einen Teil des großen Gartens für diese soziale Arbeit zur Verfügung gestellt.

Insgesamt elf junge Klienten der Streetworkinitiative der Stadt Klagenfurt haben hier zusammen mit ihren Sozialarbeiterinnen einen großen Gemüse- und Kräutergarten angelegt. Als Anerkennung für ihre kontinuierliche Arbeit fand heute ein Gartenfest statt.

„Es freut mich sehr, dass die jungen Menschen solch ein tolles Projekt umgesetzt haben, mit so großem Engagement bei der Sache sind und unter ihren Händen ein wundervoller Blumen-, Gemüse- und Kräutergarten entstanden ist“, sagt Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler.

„Unsere Klienten waren mit größter Freude bei der Arbeit“, freut sich Sozialarbeiterin Tina Pollak. Und die Arbeit war keine geringe: Umstechen, pflanzen, säen, regelmäßig jäten und gießen – die Jugendlichen waren nahezu täglich im Einsatz. Darüber hinaus lernten sie auch viel Wissenswertes über die vielen verschiedenen Pflanzen- und Kräuterarten.

Das angebaute Gemüse – von Salat, Zucchini, Gurken, Fisolen, Tomaten bis zu Kartoffeln - wurde natürlich auch geerntet und jede Woche gemeinsam gekocht! Eine ganz besondere Freude haben die jungen Leute auch mit ihrem angelegten Kräutergarten: Die Kräuter wurden frisch gegessen, aber auch getrocknet und zu Tees und Würzmitteln weiterverarbeitet.

Ernst Nagelschmied von der Abteilung Gesundheit erklärt die Wichtigkeit solcher Projekte für die jungen Menschen, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen oder andere Probleme haben. „Ein Garten steht immer für Leben und für das Wachsen – auch Menschen, die hier arbeiten, wachsen in ihrer Persönlichkeit. Eine sehr gute und positive Therapie“. Außerdem erfahren die jungen Menschen in dieser, von April bis September andauernden regelmäßigen Tätigkeit, viele positive Aspekte: Eine Tagesstruktur, Durchhaltevermögen, Wertschätzung, eine Erprobung der eigenen Fähigkeiten und Pünktlichkeit!

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