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Schulstandort-Konzept wird umgesetzt

(23.09.2015)
Westschule und Neue Mittelschule St. Ruprecht werden saniert, Schulklassen übersiedeln.

Bildung hat in der Landeshauptstadt Klagenfurt Priorität. Nicht zuletzt deshalb können schon demnächst trotz konsequentem Sparkurs zwei große Sanierungsmaßnahmen beginnen – in der Neuen Mittelschule St. Ruprecht und in der Westschule. Damit verbunden sind auch kurzfristige Standortwechsel, über die Schulreferentin Stadträtin Ruth Feistritzer Schulleiter und Elternvertreter umfangreich informierte.

Die Sanierung der Neuen Mittelschule St. Ruprecht wurde bereits vom Stadtsenat beschlossen. Im Hinblick auf eine in weiterer Folge geplante Sanierung des Westschul-Standortes und auch im Sinne einer Qualitätsverbesserung, wird zunächst die Polytechnische Schule nach St. Ruprecht übersiedeln. Die Sanierung des „NMS“-Gebäudes in St. Ruprecht wird rechtzeitig vor Beginn des Schuljahres 2016/17 abgeschlossen sein. Zu diesem Zeitpunkt, spätestens am Beginn des Sommersemesters 2017 übersiedelt die Polytechnische Schule an den sanierten Standort St. Ruprecht.

„Im Hinblick auf die weitere Fortführung und den Ausbau des Bildungsboulevards St. Ruprecht - mit städtischem Kindergarten und Hort, städtischer Volksschule, Neuer Mittelschule, Gymnasium und HTL - ist die Polytechnische Schule am Schulstandort St. Ruprecht eine hervorragende Ergänzung“, so Feistritzer.

Auch am Gebäude der Westschule sind dringend Sanierungsmaß­nahmen, sowie eine Qualitätsverbesserung und Barrierefreiheit erforderlich! Daher ist das Westschulgebäude nach St. Ruprecht das nächste auf dem Sanierungsplan.
Um trotz umfangreicher Bau- und Sanierungsarbeiten für die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Pädagoginnen und Pädagogen, einen reibungslosen und gefahrlosen Unterricht gewährleisten zu können, werden die Klassen der im Westschul-Gebäude untergebrachten Volksschule in die Benediktinerschule übersiedeln. Die verbleibenden Klassen der Neuen Mittelschule Benediktinerschule wandern im bestehenden Klassenverband in das sanierte Schulgebäude in St. Ruprecht. 

„Es ist damit trotz Bauarbeiten die volle Unterrichtsqualität gewährleistet“ betont Stadträtin Feistritzer, die den Schülerinnen und Schülern nicht nur ein lärmfreies Lernen, sondern auch absolute Sicherheit gewährleisten möchte. „Eine Großbaustelle, wie sie am Standort Westschule unvermeidbar sein wird, ist nicht der geeignete Ort für einen qualitativ hochwertigen Unterricht. Lehrer und Schüler sollen sich konzentrieren können und nicht den Gefahren, die auf Baustellen vorhanden sind, ausgesetzt sein“, so Feistritzer.

Da Klagenfurt als ein Schulsprengel gilt, haben Eltern die Möglichkeit ihr Kind an der Schule anzumelden, die die Stärken des Kindes am besten fördert und unterstützt. Die Klagenfurter Volksschulen und Neuen Mittelschulen zeichnen sich besonders dadurch aus, dass jeder Standort ein spezielles pädagogisches Konzept hat.


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