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Sperre nicht voreilig aufheben

(02.09.2015)
Messungen ergaben eine deutliche Verkehrsberuhigung aufgrund des Durchfahrtsverbots, sagt Stadtrat Frank Frey.

Seit ein Durchfahren der Burggasse ab dem Neuen Platz verboten ist, hat sich das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt deutlich verringert. „Bevor diese Landesverordnung im Jahr 2006 erlassen wurde, sind“, so Stadtrat Frank Frey, „rund 10.000 PKW und zusätzlich Busse pro Tag durch die Burggasse bis zum Heiligengeistplatz gefahren. Heute sind es hier im Schnitt 2.500 – das ist eine Reduktion um beachtliche 7.500 Kraftfahrzeuge pro Tag!“, betont der Umweltreferent der Landeshauptstadt Klagenfurt.

Zum Vergleich: in der hoch frequentierten Villacher Straße fahren täglich im Schnitt 7.000 Fahrzeuge in eine Richtung.

Zugleich mit der Verordnung des Durchfahrverbots wurde damals der Ring ausgebaut, um den Durchzugsverkehr aus der damals noch stark Feinstaub belasteten Innenstadt zu bekommen. „Leider ist es mit der Sperre der Burggasse bei einer Einzelmaßnahme geblieben“, bedauert Frey, der sich „gegen eine vorschnelle Aufhebung dieser Verordnung“ ausspricht. „Es geht nicht darum, die Klagenfurterinnen und Klagenfurter mit Verboten zu belasten, sondern um eine allgemeine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt“. 

Ein gesamtheitliches Verkehrskonzept für die Klagenfurter Innenstadt sei gerade in Arbeit – bis zur Vollendung gelte es, die Verordnung, die sich wie die Messungen eindeutig belegen, sehr gut bewährt haben, beizubehalten.


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