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3.200 Einsätze im letzten Jahr

(14.04.2016)
Eine stolze Einsatzbilanz kann die Klagenfurter Berufsfeuerwehr für das vergangene Jahr vorweisen. Insgesamt rückte man zu rund 3.200 Einsätzen aus. Etwa 1.300 davon betrafen Brandausrückungen.

Nach vier Jahren Bauzeit ist sie letztes Jahr fertig geworden. Die neue Zentrale der Klagenfurter Berufsfeuerwehr, die nun zu den modernsten in Österreich zählt. Herzstück der Wache ist die neue Leitstelle, die um rund 1,2 Millionen Euro modernste Technik bietet.  

 

In dieser Leitstelle sind vergangenes Jahr auch die über 3.200 Notrufe eingegangen, die Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christian Scheider, BF-Kommandant Ing. Gottfried Strieder und sein Stellvertreter Helmut Unterluggauer bei der Bilanzpräsentation anführten.

 

Wie Scheider betonte, wird das Aufgabengebiet der Feuerwehr immer umfangreicher. „Längst ist man zu einer multifunktionalen Rettungseinheit geworden“, so Scheider. Die Einsatzpalette reicht von der Brandbekämpfung über die Beseitigung von Wasserschäden bis zur Bergung verletzter Personen und die Rettung von Tieren aus Notlagen. „Wobei jeder Einsatz immer wieder eine neue Herausforderung ist“, sagte Scheider, der aber versichert, dass Klagenfurt über eine starke Feuerwehr verfügt, die überall auf dem neuesten Stand ist.

 

Zufrieden mit der neuen Einsatzzentrale ist auch BF-Kommandant Ing. Gottfried Strieder. „Das größte Problem der Feuerwehr in den letzten Jahren waren die Bauarbeiten bei laufenden Betrieb“, so Strieder. Neben neuen Räumlichkeiten bekam die Berufsfeuerwehr im letzten Jahr auch noch eine neue Drehleiter. „Die Anschaffungskosten betrugen rund 730.000 Euro, die Drehleiter kann bis zu einer Rettungshöhe von 30 Meter ausgefahren werden“, sagte Strieder. Oder anders ausgedrückt kann eine Person noch aus dem 9. Stock eines Hochhauses geborgen werden.

 

Die Klagenfurter Berufsfeuerwehr verfügt auch über zwei Sondereinheiten, die u. a. auch in ganz Kärnten im Einsatz sind. „Nämlich die Höheneinheit und der Tauchertrupp“, sagte Kommandant-Stellvertreter Helmut Unterluggauer.

  Derzeit verfügt die Berufsfeuerwehr über 86 Mitarbeiter, wobei 74 im Einsatzdienst stehen.

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