Zum Inhaltsbereich springen

Trauer um Dr. Horst Sekerka

(29.04.2016)
Als Präsident der Selbsthilfe Kärnten und langjähriger Behindertenanwalt hinterlässt er eine große Lücke im Sozialbereich. Klagenfurts Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz zeigt sich tief betroffen.

Der am 21. Juni 1941 in Klagenfurt geborene Psychologe, Behindertenanwalt und Präsident der Selbsthilfe Kärnten, Dr. Horst Sekerka, ist vergangene Woche im 75. Lebensjahr verstorben. Tief betroffen zeigte sich Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz nach dem Bekanntwerden der traurigen Nachricht: „Dr. Horst Sekerka war aufgrund seines vielfältigen sozialen Engagements kärntenweit bekannt und beliebt. Mit ihm verlieren wir ein großes Vorbild und eine starke Persönlichkeit im Sozialbereich.“

Durch seinen unermüdlichen Einsatz für seine Klienten war es im Zuge seiner langjährigen Tätigkeiten auf den verschiedensten Gebieten immer wieder zu Berührungspunkten mit der Landeshauptstadt gekommen. Der gebürtige Klagenfurter arbeitete im Laufe seines Lebens immer mit und für Menschen - ob als Lehrer, Psychologe oder Behindertenanwalt.

  Als Psychologe war er im LKH Klagenfurt in der Betreuung von psychisch Erkrankten, Alkoholikern und Suchtgiftkranken tätig. In der Bevölkerung ist er in ganz Kärnten in seiner Funktion als Behindertenanwalt bekannt, die er von 1997 bis 2007 ausübte. Seit 1999 war er Präsident der Selbsthilfe Kärnten, seit 2000 Vorsitzender der Interessensvertretung behinderter Arbeitnehmer Österreichs.

Dr. Sekerka ist zudem Gründungsmitglied einiger sozialer Organisationen: unter anderem von „pro mente“ Kärnten, dem Sozialmarkt oder der Österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie in Wien. Für seine Verdienste wurde er mit vielen Auszeichnungen gewürdigt, etwa 1998 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 2008 mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Kärnten oder mit der Ehrenurkunde der Landeshauptstadt Klagenfurt im Jahr 2011 anlässlich seines 70. Geburtstages.

Scrolle nach oben