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Klagenfurt anders sehen

(10.08.2016)
Die Fotokünstlerin Helga Goran erkundet Klagenfurt. Interessante Ausstellung im Living Studio der Stadtgalerie.

Sie hat ein Stipendium von Stadt und Land, lebt und arbeitet seit Anfang Mai in Klagenfurt. Die gebürtige Kroatin hat in Belgrad und Neuseeland studiert und hat auch ein Diplom in Computer Grafik Design. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeiten stehen die urbane Landschaft und das Fotografieren von Alltagsszenen, wobei sie sich bei beidem auf die sonst unbeachteten Details konzentriert. Intensiv beschäftigt hat sich Goran in den letzten Jahren mit der Verbindung Fotografie – Malerei, jetzt

widmet sie sich dem Spannungsfeld zwischen unbewegten und bewegten Bildern. Bei der aktuellen Ausstellung im Living Studio präsentiert sie interessante Arbeiten und Blickwinkel – vor allem auch auf Klagenfurt. Ihr 15minütiges Video mit Schwarz-Weiß-Bildern und Geräuschen der Stadt zeigt Klagenfurt aus ganz anderen Blickwinkeln und man sollte es unbedingt gesehen haben.

 Beeindruckt zeigte sich vor allem auch Kulturreferentin Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz bei der Eröffnung der Ausstellung: „Herzlichen Dank für das wunderbare Video über Klagenfurt, es ist für uns immer sehr interessant zu erfahren, welchen Blick die  Künstlerinnen und Künstler von außen auf Klagenfurt haben“. Die Bürgermeisterin wünschte Helga Goran auch viel Glück und Erfolg für die künstlerische Zukunft.

 klagenfurt.at heißt das Video, das in der Ausstellung im Living Studio zu sehen ist. Sie durchwandert die Stadt und gibt dem Betrachter das Gefühl dabei zu sein.  Stehende Bilder, Spiegelungen, Schwarz-Weiß-Bilder zur Konzentration auf das Wichtige, keine Gesichter, dafür viele Töne der Stadt – ein ganz eigener, stimmungsvoller Spaziergang durch ein Klagenfurt, das man kennt, aber so sicher noch nicht erlebt hat. Und für die Künstlerin ist es „die visuelle Erkundung der Stadt, die ich bis Ende September als mein Zuhause bezeichnen werde“.

 Interessant auch die Bilder des Projektes „E-75“ . Die Künstlerin hat auf der Autobahn zwischen ungarischer Grenze und Belgrad aus einem fahrenden Auto fotografiert, diese Standbilder wurden digital bearbeitet und neu so zusammengesetzt, dass eine Zeitkomponente sichtbar wird.  

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