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Straßenbauprojekte in der Stadt laufen an

(02.08.2016)
In Klagenfurt werden einige notwendige Straßensanierungsmaßnahmen und auch eine Schutzweg- und Beleuchtungsoffensive für mehr Sicherheit zum Schulbeginn gesetzt.

Die Abteilung Straßenbau hat in den Sommermonaten alle Hände voll zu tun. Aktuell laufen noch die Arbeiten am Rudolfsbahngürtel, Ende September werden diese abgeschlossen sein. Die Neugestaltung des Fleischmarktes wird ab Mitte August in Angriff genommen. Bekanntlich kommt es zu einer Niveauangleichung von Fahrbahn und Gehsteig um eine Begegnungszone zu schaffen.

Wie Straßenbaureferent Vizebürgermeister Christian Scheider ankündigt, startet die Stadt auch eine Schutzwegoffensive. „Gerade im Bereich von Schulen bringen wir die Zebrastreifen auf Vordermann. Bodenmarkierungen und fehlende Beleuchtung werden angebracht, um die Sicherheit weiter zu erhöhen“, erklärt Scheider. Im Herbst, rechtzeitig zu Schulbeginn, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ebenfalls im Herbst wird der Parkplatz Minimundus saniert. „Vor allem im Bereich der ehemaligen Skala ist der Bodenbelag schon sehr in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Schotterparkplatz wird befestigt und asphaltiert“, informiert Dipl. Ing. Alexander Sadila, Leiter der Abteilung Straßenbau. Weiters erfolgt in der ersten Septemberwoche die Erneuerung der Brücke in der Pischeldorfer Straße. Die Arbeiten werden aber so durchgeführt, dass ein Fahrstreifen befahrbar bleibt.

Stellung bezog Scheider zu den aktuell häufiger diskutierten Baustellenprojekten Villacher Straße und August-Jaksch-Straße. „Die Planungen für die Villacher Straße wurden 2014 von Stadt und Land gemeinsam beschlossen. Nach den jetzt aufgetretenen Unstimmigkeiten, Stichwort Busbuchten, wird es diese Woche einen runden Tisch von Stadt und Land bei der Bürgermeisterin geben. Danach soll feststehen, ob es bei den Planungen noch Abänderungen geben wird“, so Scheider.  

Der Obmann des Ausschusses für Straßenbau, Dr. Andreas Skorianz, führte bezüglich Busbuchten einen neuen Aspekt an: „Busbuchten tragen nicht unbedingt zur Barrierefreiheit bei, weil diese von Bussen nicht immer optimal angefahren werden können. Behindertengerechter ist es, wenn der Bus auf der Fahrbahn halten kann, darauf weisen auch Stadtwerke und Behindertenorganisationen immer wieder hin.“

 Zur Verschmälerung der August-Jaksch-Straße stellte Scheider fest, dass es sich zu 100 Prozent um eine Baustelle des Landes Kärnten handle, die Stadt nicht beteiligt sei und auch nichts dazu zahle. Um in Zukunft für eine bessere Abstimmung zwischen Abteilungen und Politik in Stadt und Land zu sorgen, fordert Scheider: „Über geplante Baustellenprojekte in Klagenfurt, die das Land Kärnten durchführt, sollte es einen rechtzeitigen Bericht im Stadtsenat geben.“

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