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Altpapierentsorgung bringt 100.000 Euro

(15.12.2016)
Über den Abfallwirtschaftsverband Klagenfurt wurde heuer um zwei Prozent mehr Altpapier gesammelt als im Vorjahr. Durch bessere Mülltrennung steigen die Einnahmen.

Etwa 8.000 Tonnen Altpapier fallen pro Jahr in Klagenfurt an. Über 85 Prozent davon sind Zeitungen, Illustrierte oder Prospekte. Etwa 15 Prozent betreffen Verpackungen aus Papier, Karton und Wellpappe. Im Vergleich zum Vorjahr kann der Abfallwirtschaftsverband Klagenfurt eine Steigerung bei gesammelten Altpapier um zwei Prozent vermelden.

Damit nimmt der Verband 2016 rund 600.000 Euro mit der Altpapierverwertung ein, welche von der in Villach ansässigen Firma „Papyrus“ durchgeführt wird. Auf die Mitgliedsgemeinde Klagenfurt umgelegt bedeutet das für heuer Mehreinnahmen von rund 100.000 Euro, welche in die Rücklagen der Stadt fließen können.

„Zu einem wesentlichen Teil mitverantwortlich ist die bessere Mülltrennung durch die Bürger. Es landen weniger Kartons und Papier im Restmüll, dafür mehr im Altpapiercontainer wo es auch hingehört“, freut sich Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ.

Müll trennen zahlt sich also aus. Denn wenn weniger Restmüll bei der Müllverbrennungsanlage Arnoldstein landet, ist auch ein geringerer Heizwert zu bezahlen. „Im Gegenzug erhöhen sich die Einnahmen pro Tonne, je mehr Altpapier vom Abfallwirtschaftsverband nach Villach zur Verwertung geliefert wird. Ein doppelt positiver Effekt“, so Germ.

9.800 Altpapiercontainer in verschiedenen Größen stehen im gesamten Stadtgebiet. Hinein gehören nur sauberes Papier, leere, gefaltete Schachteln und Kartonagen. Andere Abfälle müssen teuer aussortiert werden und können das Altpapier für Recycling sogar unbrauchbar machen.

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