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Würdigungspreis für Migrationsprojekt

(20.12.2016)
Im Klagenfurter Rathaus wurde erstmals der „Sieglinde-Trannacher-Würdigungspreis“ vergeben. Der Preis geht auf eine Initiative von Vzbgm. Jürgen Pfeiler zurück. Preisträger ist der Verein Vobis.

Seit 2015 gibt es in Klagenfurt den sogenannten Sozialdialog. Darin eingebunden sind alle Klagenfurter Vereine, die um die Würde des einzelnen Menschen bemüht sind bzw. dafür Initiativen ergreifen. „Leider bauen die Menschen in der heutige Zeit zu viele Mauern und zu wenig Brücken“, so Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler in seiner Laudatio. Pfeiler betonte, dass in der Landeshauptstadt Klagenfurt im sozialen Bereich viel erfolgreich umgesetzt wurde und auch neue Initiativen kommen werden. „Für nächstes Jahr etwa ist ein Sozialatlas geplant“, so Pfeiler.

 „Sieglinde Trannacher war immer hochsensibel, wenn es um die Ausgrenzung von Menschen ging und hat stets über die Parteigrenzen hinweg ihre soziale Arbeit geleistet“, würdige Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz das soziale Engagement und die Menschlichkeit der im September 2015 verstorbenen Klagenfurterin. Wie die Bürgermeisterin betonte, soll es diesen Würdigungspreis nun jedes Jahr geben.

 Wie Jurysprecher Dr. Peter Gstettner betonte, wurden 15 Projekte eingereicht. Die Jury hatte es nicht leicht, entschied sich dann aber für das Projekt „School of diversity“ vom Verein Vobis. Dabei handelt es sich um ein Bildungs- und Freizeitangebot für Frauen und Kinder mit Migrationshintergrund. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wurde von Eva Wobik entgegengenommen, das Projekt startet im Jänner. Träger des Preises sind u. a. die Volkshilfe Kärnten, Jugend am Werk und das Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

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