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Zu Weihnachten auf Mülltrennung achten

(22.12.2016)
Über die Weihnachten fallen in Klagenfurt rund 20 Prozent mehr Müll an. Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ appelliert, auf die Mülltrennung nicht zu vergessen.

Rund 100 Tonnen Müll sind es während der Feiertage, die täglich anfallen und entsorgt werden müssen. Das sind an die 20 Tonnen mehr als zu allen anderen Tagen des Jahres. Wie man aus Erfahrung weiß, vergessen die Klagenfurter aber während der Weihnachtsfeiertage oft auf die Mülltrennung und vieles landet einfach in der Restmülltonne, was dort nicht hinein gehört. Daher appelliert Stadtrat Wolfgang Germ, auch im Weihnachtstrubel auf die richtige Müllentsorgung zu achten. „In Klagenfurt stehen für die Müllentsorgung vier Tonnen für die unterschiedlichen Abfallarten zur Verfügung“, so Germ. Es gibt die Gelbe Tonne (Plastik, Dosen und Tetrapak), die Biotonne, die Altpapiertonne und die Restmülltonne. „Geschenkpapier gehört in die Altpapiertonne, die bunten Bänder der Pakete aber wieder zum Restmüll“, sagte Germ. Der Inhalt jener Tonnen, die wiederverwertbare Stoffe enthalten, wird nach der Entleerung kontrolliert. Das Aussortieren falscher Stoffe verursacht zusätzliche Kosten. Der Restmüll wird so wie übernommen nach Arnoldstein zur Verbrennung geliefert. Vier LKW-Züge besorgen das an normalen Tagen, fünf sind es zur Weihnachtszeit. „Lieferung und Verbrennung kosten der Stadt rund 3 bis 3,5 Millionen Euro im Jahr“, so Germ.

 Zu Weihnachten gehören natürlich auch Christbäume. Und diese sind dann im Jänner zu entsorgen. Bei Einfamilienhäusern können die Bäume zerkleinert über die Biotonne entsorgt werden. „Bei Wohnungsanlagen sind die Bäume nur bei den Müllinseln zu deponieren, von dort werden sie dann mitgenommen“, betonte Germ. Worauf aber unbedingt zu achten ist: Die Christbäume sind von Lametta zu säubern! „Mit der Entsorgung der Christbäume beginnen wir ab dem 9. Jänner“, sagte Ing. Karl Weger, der Chef der Abteilung Entsorgung.

Sowohl Weger als auch Stadtrat Germ appellieren an die Klagenfurter, generell schon im Vorfeld bei gewissen Dingen zu sparen. „Geschenke etwa müssen nicht doppelt verpackt werden und auch beim Lebensmitteleinkauf kann man ruhig etwas sensibler sein“, so Germ. Denn der Anteil von weggeworfenen Lebensmittel beim täglichen Müll liegt zu den Weihnachtsfeiertagen bei 20 Prozent!

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