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Ehrung und Ausstellung zum 95er von Ilse Mayr

(24.02.2016)
Die Stadt Klagenfurt würdigt die "Grande Dame" der Malerei in Kärnten mit der Ehrenurkunde und einer umfangreichen Kunstschau!

Ilse Mayr gilt als „Grande Dame“ der Kärntner Kulturlandschaft. Mit ihren mittlerweile 95 Jahren hat sich die Künstlerin keineswegs zur Ruhe gesetzt. Nach wie vor überrascht sie immer wieder mit neuen Kunstwerken und neuen künstlerischen Ansätzen.

In Würdigung und Anerkennung ihrer Verdienste um das Ansehen der Stadt im künstlerischen Bereich wurde Ilse Mayr von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz die Ehrenurkunde der Landeshauptstadt Klagenfurt verliehen. „Es ist uns ein großes Anliegen, Ihre großen Leistungen und Ihr umfangreiches Schaffen hervor zu heben“, so die Bürgermeisterin und Kulturreferentin, die für Ilse Mayr noch eine zusätzliche Überraschung parat hatte: im kommenden Herbst richtet die Kulturabteilung der Stadt Ilse Mayr in der Alpen-Adria-Galerie eine Personale aus. „Die Stadt ist ja im Besitz einiger Ihrer Werke“, so Mathiaschitz. Diese, und einige, die die Künstlerin selbst in der Ausstellung präsentieren möchte, werden gezeigt. Die Ausstellung soll am 29. September mit einer festlichen Vernissage eröffnet werden, zu sehen ist sie dann bis 18. Dezember.

Die Künstlerin selbst bedankte sich herzlich „für die schöne Überraschung, ich feiere heute noch einmal Geburtstag!“

Ilse Mayr wurde am 14. Februar 1921 in Baden bei Zürich geboren und lebt seit 1923 in Klagenfurt. Von 1942 bis 1944 studierte sie an

der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Fahringer und Prof. Boeckl. In den 1960ern besuchte sie Oskar Kokoschkas Sommerakademie in Salzburg und perfektionierte dabei ihre Fertigkeiten in der Aquarell- und Portraitmalerei.
Als besonders modeinteressierte Dame hat sie auch viele Kleider vom Stoff bis zum Schnitt eigenhändig gefertigt. Ilse Mayr ist auch Erfinderin der so genannten „Graphobatik“, einer speziellen Art der Seidenmalerei.

„In den letzten zehn Jahren habe ich mich stark der abstrakt-gestischen Malerei gewidmet. Jetzt ist es Zeit, dass ich mir wieder etwas Neues einfallen lasse, vielleicht Portraits“, sagt Ilse Mayr und bat im Rahmen der Ehrung um Papier und Bleistift, um gleich Portraitskizzen der Anwesenden zu machen.

           

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