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Einigung in Stadion-Causa in Sicht

(18.02.2016)
Derzeit stehen die Zeichen auf Grün, dass eine Einigung erzielt werden kann. Antrag auf Übernahme der Rechtskosten wird gestellt.

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wird am Freitag, dem 19. Februar, im Rahmen eines Sonder-Stadtsenates den Antrag auf Übernahme der Rechtskosten einbringen, um endgültig Rechtssicherheit für die Nutzung des Stadions und der Ballsporthalle zu erreichen. Insgesamt geht es um die Übernahme von ~ 25.000 Euro. Im Gegenzug verzichten alle sechs Stadion-Anrainer auf die Ergreifung weiterer Rechtsmittel.

Ihren Antrag begründet die Bürgermeisterin mit folgenden Punkten:

 

1.     Schaden soll von der Stadt abgewendet werden.

2.     Investitionen von rund 100 Millionen Euro Steuergeld dürfen nicht

        durch eine Verlängerung des Rechtsstreits für Jahre brach liegen.

3.     Durch ein Nicht-Handeln wären Arbeitsplätze sowohl für den

        Sportpark, als auch für alle Zuliefer-Firmen gefährdet.

4.     Ein jahrelanges Nutzungsverbot für die Klagenfurter und  Kärntner

         Sportjugend, für Sportvereine sowie für das Stadion und die

         Ballsporthalle soll damit verhindert werden.

5.     Ein weiterer Image-Schaden und ein jahrelanger, kostenintensiver

        Rechtsstreit sollen von der Stadt abgewendet werden.

 

„Es wäre einfach unverantwortlich, die technisch fertige Infrastruktur rechtlich nicht nutzen zu können“, betont die Bürgermeisterin. „Es wären zum Beispiel keine Länderspiele, keine Freundschaftsspiele, keine Konzerte, keine United World Games, kein Eishockey-Derby, keine Austrian-Bowl Veranstaltung und Ähnliches mehr möglich.“ 

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