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Grundwassermodell kommt im September

(04.03.2016)
Laut Joanneum Research Graz verschiebt sich die Studie zu den Grundwasserströmen von Klagenfurt um ein paar Monate. Zusätzliche Daten wie neue Pegelstände müssen noch ergänzt werden.

2014 hat die Stadt Klagenfurt bei der Forschungsfirma Joanneum Research Graz eine Studie zu den Grundwasserströmen der Landeshauptstadt in Auftrag gegeben. Anhand eines Modells sollen Grundwasserströme und die Bewegung des großen Grundwassersees unter Klagenfurt sowie die Auswirkung von Hochwasser und starken Regenfällen untersucht werden. Eigentlich hätte die Studie bereits Ende 2015 vorliegen sollen.

Aufgrund fehlender und noch zu ergänzender Daten von Stadt und Land - unter anderem sind zwischenzeitlich neue Pegelstände hinzugekommen - hat sich die Fertigstellung allerdings nach hinten verschoben. Als neuer Termin wird von Joanneum Research jetzt Ende September diesen Jahres genannt.

„Durch die neuen zusätzlichen Daten, die jetzt noch einfließen können, wird die Studie dafür aber umso aussagekräftiger ausfallen“, verspricht sich der für Wasserschutz zuständige Referent Stadtrat Wolfgang Germ eine große Genauigkeit des Grundwasserströmungsmodells. Dieses wird in Zukunft in Kombination mit den wasserrechtlichen Bestimmungen eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung kommender Bauvorhaben im Stadtgebiet bilden.

Mit dem Grundwasserströmungsmodell, der Regulierung der Glanfurt und der Sanierung des Russenkanals soll die Grundwasserproblematik in den betroffenen Gebieten der Landeshauptstadt besser in den Griff bekommen werden.

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