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Parkscheinautomaten für die Innenstadt

(17.11.2016)
78 bestehende Geräte werden jetzt getauscht und 45 neu aufgestellt. Mit der neuen Parkgebührenordnung Anfang nächsten Jahres wird auch das berührungslose Bezahlen mittels „NFC“ möglich.

Am Mittwoch wurde in der Innenstadt der erste neue Parkscheinautomat in Betrieb genommen. Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Straßenbaureferent Vizebürgermeister Christian Scheider und Verkehrsreferent Stadtrat Mag. Otto Umlauft kamen zur Begutachtung des neuen Gerätes am Benediktinerplatz persönlich vorbei. In den kommenden Wochen werden alle 78 Bestandsgeräte getauscht und zusätzlich 45 neue Automaten aufgestellt.

Insgesamt werden in Kauf und Errichtung der 123 Parkscheinautomaten der Firma Siemens 825.000 Euro investiert. Im Betrag inkludiert sind das Gerät selbst, die Programmierung, die Einbindung in das System und die Entsorgung der Altgeräte. Alle Neugeräte sind noch auf das bestehende Tarifmodell programmiert. Mit Inkrafttreten der neuen Parkgebührenverordnung Anfang nächsten Jahres erfolgt dann die Gebührenumstellung.

Der Austausch der bestehenden Geräte ist notwendig geworden, da diese bis zu 15 Jahre alt und entsprechend fehleranfällig sind. Bei den neuen Parkscheinautomaten ist übrigens schon eine Fehlerbehebung mit Online-Unterstützung möglich. Dazu kommt, dass bei den alten Geräten das Verhältnis zwischen Service- bzw. Reparaturaufwand und den Kosten für die technische Aufrüstung für die Stadt immer schlechter wird.

Durch die Anschaffung der Neugeräte können Service- und Reparaturkosten von circa 13.000 Euro pro Jahr eingespart werden. Bei allen Automaten ist ab dem Inkrafttreten der neuen Parkgebührenverordnung auch das berührungslose Bezahlen möglich. Die Zahlung erfolgt durch Near Field Communications (NFC), also entweder über ein NFC-fähiges Mobiltelefon oder durch eine mit entsprechendem NFC-Chip versehene Bankomat- oder Kreditkarte der neuesten Generation.

Eine Bezahlung via Bankomatkarte und PIN ist auf den neuen Automaten nicht vorgesehen. Der Grund liegt darin, dass es hierfür ein Tastenfeld und einen Kartenschlitz geben müsste. Während über das Tastenfeld Feuchtigkeit in das Gerät dringen kann, führt das Vorhandensein eines Kartenschlitzes zu Funktionsstörungen bzw. Ausfällen infolge von Sachbeschädigungen. Ein Kaugummi im Kartenschlitz etwa würde mit einem Reparaturaufwand von rund 1.000 Euro zu Buche schlagen. Zusätzlich zur Möglichkeit des Handyparkens sind auch weiterhin Parkscheine (sogenannte Verschleißer) in den Trafiken erhältlich.

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