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Neue Gebührenregelung für Kurzparkzonen

(17.11.2016)
Die Stadt Klagenfurt stellt die Kurzparkzonengebührenverordnung neu auf. Bereits in der nächsten Sitzung des Stadtsenates soll der neue, günstigere Tarif von 50 Cent pro 30 Minuten Parkdauer beschlossen werden. 30 Gratisminuten für alle!

Mit der Einführung von 30 Gratis-Minuten für alle sind kurze Besorgungen oder auch ein schneller Kaffee gänzlich ohne Parkgebühr machbar. Dafür genügt ein schriftlicher Vermerk der Ankunftszeit. Fahrzeuglenker, die zum Abstellzeitpunkt jedoch wissen, dass sie länger als 30 Minuten parken werden, müssen die Parkgebühr ab der ersten Minute entrichten. Bei jedem Abstellvorgang ist die Abstellzeit anzuzeigen. Durch die Schaffung einer einheitlichen, in sich geschlossenen gebührenpflichtigen Kurzparkzone wird die Tarifgestaltung zudem deutlich vereinfacht und dadurch kundenfreundlicher. „Mit der neuen Regelung ist sichergestellt, dass jeder sicher parken kann, ohne sich Sorgen um das nächste Strafmandat machen zu müssen“, betont Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Mit 50 Cent für 30 Minuten verfügt Klagenfurt im Österreich-Schnitt über ein sehr günstiges Tarifmodell. Ein Umstand, der in einer aktuellen Analyse des Verkehrsclubs Österreich einmal mehr unterstrichen wurde. „In Kombination mit den 30 Gratis-Minuten wurde nun eine Lösung gefunden, die eine maßgebliche Entspannung der Parksituation und mehr freie Parkplätze bringen wird“, unterstreicht Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Clubobmann Markus Geiger sieht in der neuen Kurzparkzonengebühren-verordnung einen positiven Lenkungseffekt, der in Summe zu mehr Fluktuation und damit mehr verfügbaren Parkplätzen führen wird: „Machen Autofahrer von der 30 Minuten-Regelung Gebrauch und fahren dann wieder ab, bedeutet dies mehr verfügbare Stellplätze. So schaffen wir Frequenz für den innerstädtischen Handel“. Auch könne mit der bestehenden Regelung innerstädtisches Dauerparken wirksam verhindert werden.

Ab 16. November werden die bestehenden 78 Parkautomaten durch Neugeräte ersetzt. Insgesamt stehen ab 6. Februar 2017 dann 123 Geräte zur Verfügung. Bis dahin sind die Parkautomaten natürlich auf den gültigen Parktarif programmiert. Noch im ersten Quartal 2017 wird es dann möglich sein, an den Parkscheinautomaten auch berührungslos zu bezahlen. Zum Einsatz kommen dabei NFC-fähige Mobiltelefone, Kredit- und Bankomatkarten der neuen Generation.
Anrainer in den neu angepassten gebührenpflichtigen Zonen werden zeitgerecht über die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Ausnahmeregelung informiert. Gleiches gilt für Bevölkerung und Pendler. Für sie ist eine umfassende Informations- und Kommunikationsschiene in Vorbereitung.

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