Zum Inhaltsbereich springen
Seite teilen

10 Jahre "Kinderwerkstadt"

(12.10.2016)
Das Hilfswerk Kärnten lud zum zehnjährigen Jubiläum der „Kinderwerkstadt“ am Rennplatz in der Klagenfurter Innenstadt ein.

Vor 10 Jahren wurde das damalige Lindwurmnest, eine Kinderbetreuung des Hilfswerk Kärnten, zur „Kinderwerkstadt“. Zum Jubiläum waren seitens der Stadt auch Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Kindergartenreferentin Stadträtin Ruth Feistritzer eingeladen.  

1983 wurde das Lindwurmnest gegründet, 2006 wurde daraus die „Kinderwerkstadt“. Das Kernangebot, Eltern auf unbürokratische Weise eine stundenweise Betreuung für ihre Kinder zu ermöglichen, ist geblieben – vieles weitere ist dazu gekommen. Ein wesentlicher Teil ist dabei die Zusammenarbeit mit den städtischen Kindergärten. Sie ermöglicht, dass Kinder berufstätiger Eltern bis 20 Uhr kostenlos weiter betreut werden können. „Insgesamt konnten wir 79.000 Kinder in den letzten 10 Jahren betreuen, 19.000 davon nützten das Angebot aus den städtischen Kindergärten“, freut sich Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler. Seitens der Politik habe das Hilfswerk für dieses Projekt immer Unterstützung bekommen. „Es geht um die Familie, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben“, so Scheucher-Pichler.  

Als zuständige Referentin war der Besuch für Stadträtin Ruth Feistritzer zum runden Geburtstag eine besondere Freude. „Meine politischen Vorgänger haben immer an diesem Projekt festgehalten, die Betreuung bis 20 Uhr ist für viele Eltern eine große Erleichterung ihr Kind in guten Händen zu wissen“, sagt Feistritzer. Eltern, die nicht so lange arbeiten, können das Angebot selbstverständlich auch in Anspruch nehmen, sie müssen dafür den normalen Tarif von nur 3 Euro pro Stunde bezahlen.  

Für Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz ist das Jubiläum ein Pflichttermin, um die Arbeit des Hilfswerk Kärnten zu würdigen.

„Die Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk hat immer Handschlagqualität, alle Projekte haben wir durchgeführt, es funktioniert alles reibungslos“, lobt die Stadtchefin die langjährige Zusammenarbeit und betont das Allerwichtigste: „Die Kinder sollen sich wohlfühlen.“ Als Geschenk überreichte Mathiaschitz einen Gutschein von 200 Euro für Spielzeug an die Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler.  

In Zukunft möchte das Hilfswerk mit dem Tourismusverband und den Innenstadt-Kaufleuten näher zusammenarbeiten, um die „Kinderwerkstadt“ noch besser publik zu machen.  

Zum Jubiläum waren einige Kinder des Hilfswerk-Kindergarten Schleppe Alm zu Gast und präsentierten ein kleines Liederprogramm. Besonders erwähnt wurde Jutta Urabel – sie war langjährige Kindergärtnerin in der „Kinderwerkstadt“ und ging heuer in den verdienten Ruhestand.  

Die „Kinderwerkstadt Klagenfurt“ am Rennplatz 2 hat von Montag bis Freitag, 7.45 bis 20 Uhr, Samstags 8.45 bis 12.45 Uhr, geöffnet. Kinder von 2 bis 10 Jahren können dort betreut werden, pro Stunde kostet die Betreuung 3 Euro. Eine Voranmeldung ist NICHT notwendig!


Scrolle nach oben