Zum Inhaltsbereich springen
Seite teilen

Astronauten "landeten" im Rathaus

(05.10.2016)
Vor 25 Jahren war Franz Viehböck der erste Österreicher im Weltall. Zu diesem Jubiläum gab es nun von Franz Viehböck und dem Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) bundesweit einen „Community Day“.

Der „Community Day“ fand am 5. Oktober mit über 100 Veranstaltungen in ganz Österreich statt. In Klagenfurt gab es neben einer Vorlesung an der Universität und einem Besuch an der Praxisschule Neue Mittelschule auch einen Empfang im Rathaus, wobei der Delegation die Astronauten Susan Kilrain und Pedro Duque, Testastronaut Inigo Munoz Elorza und Univ. Prof. Dr. Stephan Weiss vom Institut für intelligente Systemtechnologien angehörten und von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz willkommen geheißen wurden.

 

Neben Menschen, die schon einmal im Weltraum waren, konnte die Bürgermeisterin aber auch Schüler, denen dieses Abenteuer vielleicht auch einmal bevorsteht, begrüßen.  Nämlich Schülerinnen und Schüler der VS 9/10 Körnerschule, die sich ein Jahr lang mit dem Thema Weltraum beschäftigt hatten und mit den Ergebnissen an dem Wettbewerb „born to explore“ teilnahmen und in einer Kategorie auch gewannen. Der Wettbewerb war von der Association of Space Explorers (ASE) ausgeschrieben.

 

Susan Kilrain war bei zwei Space Shuttle-Missionen als Pilotin mit dabei und verbrachte insgesamt 19 Tage im Weltraum. Sie schied 2002 von der NASA aus und heute ist die Mutter von vier Kindern eine der Botschafterinnen der Space Explorers, einer Organisation ehemaliger Astronauten.

 

„Vier Kinder in Zaum zu halten ist weitaus schwieriger als ein Space Shuttle zu steuern“, meine Kilrain auf die Frage, ob das Leben auf der Erden nach den Ausflügen ins All nicht langweilig sei.

 

Pedro Duque ist der erste und bisher einzige spanische Astronaut. Auch er war zwei Mal im All. 1992 bei einer Space Shuttle-Mission und 2003 als Bordingenieur auf einer Raumstation.

 

Inigo Munoz Elorza ist ein sogenannter Analog-Astronaut, ein speziell ausgebildeter Raumanzugtester.

 

Fasziniert von den Astronauten waren im Rathaus auch die Kinder, die beim Wettbewerb gewonnen hatten. Sie konnten an Kilrain und Duque jede Menge Fragen stellen. Zum Wettbewerb meinte ihre Pädagogin Karin Feichtinger, dass die Kinder aus fünf Wörtern eine Geschichte erfinden und diese dann auch zeichnen mussten. Dabei wurde den Kindern auch viel Wissen über das Weltall vermittelt. Das war für die Jury auch ausschlaggebend für eine Preisvergabe.

 

Zum Abschluss ihres Rathausbesuches trugen sich die Gäste in das „Goldene Buch“ ein.

Scrolle nach oben