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Plakativer Wettbewerb zum Vatersein

(05.10.2016)
Die Stadt hat einen Plakat-Wettbewerb zum Thema „Traumjob: Vater“ initiiert. Die drei besten Einreichungen wurden am Mittwoch im Rathaus prämiert.

Wer will schon das Beste verpassen? So lautet der Untertitel des Plakat-Wettbewerbs „Traumjob: Vater“, der Werbung für eine verstärkte Teilhabe der Väter am Familienalltag machen soll. „Es gab zahlreiche Einreichungen. Letztlich hat sich die Jury auf drei Gewinner geeinigt und eine gute Wahl getroffen“, zeigt sich Frauenreferentin Stadträtin Ruth Feistritzer erfreut.

An den prämierten Plakaten ist erkennbar, dass ein neues Rollenverständnis Einzug hält. Vatersein bedeutet nämlich nicht nur das Verbringen gemeinsamer Freizeit oder die „Ernährerrolle“ auszufüllen. Es heißt beispielsweise auch da zu sein, wenn das Kind Hilfe bei Hausaufgaben braucht, zu wickeln oder krank ist und zum Arzt muss. Gleichzeitig vermitteln die Plakate aber nicht nur die Herausforderungen, sondern vor allem die große Freude, die aktive Väter erleben, auf sympathische Weise.

Die Kriterien am besten erfüllt hat nach Meinung der Fachjury Stefan Schumi. Sein Plakat zeigt ein weltbekanntes Motiv, welches durch eine pfiffige Idee zum Abschluss gebracht wurde. Die grafisch dargestellte evolutionäre Entwicklung des Menschen endet bei ihm nicht im aufrechten Gang mit dem Griff zum Speer, sondern mit einem Griff zum Kinderwagen. „Die Zielstrebigkeit des Mannes hin zum Kind bzw. Kinderwagen schwört dem Machogehabe ab. Das Plakat siegt durch die leicht verständliche Lesart. Jeder und jede weiß auf den ersten Blick, worum es geht“, begründen die Jurymitglieder die Vergabe des 1. Platzes.

Platz 2 geht an Diana Sadounig für ihr Plakat mit einem innovativen und zeitgemäßen Vaterbild, das vom gewählten Comic-Stil her vor allem Jugendliche anspricht. Auf den dritten Platz wurde Irene Taurer gewählt. Auf ihrem Plakat ist ein spielerischer, ironisiert dargestellter Fausthieb des Babys gegen den Vater abgebildet. „Lass dich auf das Vater sein ein, riskiere etwas – du hast viel zu gewinnen“, sieht die Jury als Botschaft dahinter.

Die drei Gewinner erhielten von der Frauenreferentin jeweils eine Urkunde sowie ein Preisgeld in der Höhe von insgesamt 5.000 Euro. „Mit allen eingereichten Plakaten ist im nächsten Jahr eine Wanderausstellung durch Österreich geplant, um auf dieses zukunftsweisende Thema weiter aufmerksam zu machen“, wie Mag. Astrid Malle, Leiterin vom Büro für Frauen.Chancengleichheit.Generationen., informiert.

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