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Radlobby Kärnten lobt Initiativen der Stadt

(11.12.2017)
Der Interessensvertretung der Radfahrenden in Kärnten fallen die vielen neuen Fahrradstreifen und Bodenmarkierung in Klagenfurt positiv auf. Nächstes Jahr wird die Fahrradfreundlichkeit in der Landeshauptstadt weiter verbessert.

Die Landeshauptstadt hat in der letzten Zeit viele Maßnahmen für die Radfahrfreundlichkeit gesetzt. Das ist beim Zielpublikum nicht unbemerkt geblieben. „Wir haben seit dem Sommer einige Verbesserungen für Radfahrende in Klagenfurt wahrgenommen. Es ist aus unserer Sicht sehr erfreulich, dass sich hier etwas getan hat“, lobt Christian Hassler von der Radlobby Kärnten.

Er nennt einige konkrete Beispiele: Besonders positiv aufgefallen sind die neuen Bodenmarkierungen und Fahrradstreifen, die schon von vielen Radfahrern täglich genutzt werden. Wie in der Bahnhofstraße, wo Pedalritter durch die neuen Fahrradstreifen mehr ins Bewusstsein der Autolenkenden rücken.

Das Gleiche gilt für den Rudolfsbahngürtel. Zudem wurde hier auch an die Fahrbahnsanierung gedacht, wie die Radlobby Kärnten anführt. Lobend erwähnt wird der Richtungsstreifen in der Adlergasse, welcher einen Lückenschluss im Radwegenetz bedeutet. Verzeichnet hat die Interessensvertretung auch eine deutliche Verbesserung im Bereich Stauderplatz/Pernhartgasse.

Mit dem Fahrradstreifen und der abgesetzten Haltelinie für Fahrräder ist es gelungen, einen täglichen Zeit- und Sicherheitsgewinn zu schaffen. Ganz aktuell positiv registriert wurde die neue Regelung in der Lidmanskygasse. Dort dürfen Fahrräder jetzt gegen die Einbahn fahren.

„Die Stadt freut sich über das Lob. Wir knüpfen im nächsten Jahr nahtlos an die Arbeit an. Mitte Jänner wird der Radfahr-Masterplan fertig und vorgestellt. Daraus setzen wir dann weitere Maßnahmen für noch mehr Radfahrfreundlichkeit um“, betont Straßenbau- und Verkehrsreferent Vizebürgermeister Christian Scheider.

Bereits verordnet sind weitere Fahrradstreifen in der Florian-Gröger-Straße und Maximilianstraße. Sobald es die Witterung zulässt, werden diese angebracht. „Auch die Bevorrangung von Radüberfahrten bei Einmündungen in Kreuzungen wie in der Kranzmayer Straße und im Nautilusweg werden weiter forciert“, so DI Alexander Sadila, Leiter der Abteilung Straßenbau und Verkehr.

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