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Gemeinsam für mehr Sicherheit

(20.02.2017)
Mit der Initiative „Gemeinsam sicher“ sucht die Polizei „Sicherheitspartner“ in Institutionen und der Bevölkerung, um durch die gemeinsame Zusammenarbeit das Sicherheitsgefühl zu heben.

Die Polizei geht neue Wege und setzt mit der Initiative „Gemeinsam sicher“ auf die Mithilfe von interessierten Bürgern und Institutionen. Einerseits soll so Präventionsarbeit geleistet werden. Andererseits will man auftretende Probleme in den Stadtteilen gemeinsam mit der Bevölkerung lösen, um so das subjektive Sicherheitsgefühl zu heben.

„Sicherheit geht jeden von uns etwas an. Zwar weist die Kriminalstatistik jedes Jahr sinkende Zahlen aus, dennoch ist das Sicherheitsgefühl in der subjektiven Wahrnehmung fallend. Wir wollen daher mit den Sicherheitspartnern aus der Bevölkerung gemeinsam an der Lösung von Problemen arbeiten“, erklärt Stadtpolizeikommandant Oberst Horst Jessenitschnig bei der Projektvorstellung am Montag im Rathaus.

„Objektiv ist Klagenfurt eine sichere Stadt. Man muss aber auch das subjektive Gefühl der Sicherheit ernst nehmen. Um das Sicherheitsgefühl auf breiter Basis zu stärken, arbeitet die Stadt als Sicherheitspartner in Form des Ordnungsamtes, der Fachabteilungen und des Sicherheitsgemeinderates Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler eng mit der Polizei zusammen“, betont Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz.

Sie verweist zudem auf bereits bestehende Aktivitäten wie regelmäßige Treffen des Sicherheitsgipfels mit Vertretern aller Einsatzorganisationen oder das vierteljährliche „community policing“. „Gemeinsam sicher“ stelle jetzt eine Weiterentwicklung dar. „Es ist wichtig, aktiv in den Dialog mit den Bürgern vor Ort zu treten um Aufklärungsarbeit zu leisten und Informationen zu geben. Bei einer Sicherheitsmesse im März wird die Stadt gemeinsam mit allen Partnern ihre Leistungsfähigkeit zum Thema Sicherheit präsentieren. Zudem ist auch ein Tag der offenen Tür beim Ordnungsamt geplant“, so Sicherheitsgemeinderat Jürgen Pfeiler.

Wer kann nun Sicherheitspartner der Polizei werden? Jeder interessierte Bürger, der mit einer konkreten Problemstellung an den Sicherheitsbeauftragten bei der jeweiligen Polizeistation herantritt. Gemeinsam wird dann das Anliegen erörtert, Lösungsansätze erarbeitet und nach Möglichkeit umgesetzt.

„Bürger als Sicherheitspartner sind wichtig, weil sie als Multiplikatoren zwischen der Bevölkerung und der Polizei dienen. Vor allem wenn es um die Sensibilisierung der Verbrechensvorbeugung geht“, unterstreicht Jessenitschnig einen weiteren wichtigen Ansatz von „Gemeinsam sicher“.

In Klagenfurt sind bereits das Ordnungsamt, das Frauenhaus, Schulen und der Landesschulrat Sicherheitspartner. Die Polizei ruft jetzt auch einzelne interessierte Bürger auf, sich mit konkreten Problemstellungen aus den Stadtteilen zu melden und gemeinsam konstruktiv an Lösungen zu arbeiten.

Nähere Infos unter www.gemeinsamsicher.at

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