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Verbesserungen bei Parkregelung

(22.02.2017)
Die geltende Regelung mit einer Zone und einem Tarif bleibt wie sie ist. Nachbesserungen im Konzept wird es aber in Sachen Pendler, Hallenbadbesucher und Bodenmarkierungen geben.

Zwei Wochen nach Einführung der neuen Kurzparkzonengebührenverordnung am 6. Februar haben die Fachabteilungen des Magistrates und der ÖWD den Status Quo ermittelt. Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadtrat Markus Geiger und WK-Bezirksobmann Max Habenicht präsentierten die Erkenntnisse am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Rathaus. „Die aktuelle Regelung mit einer durchgehenden Zone und einem Tarif plus den 30 Minuten Gratisparken greift und bleibt bestehen. Es wurde aber auch Nachbesserungsbedarf festgestellt, dem wir Rechnung tragen. Dies betrifft Pendler, Hallenbadbesucher sowie die Bodenmarkierungen“, informierte die Bürgermeisterin.

Für Pendler werden jetzt kurzfristig 350 bis 500 Parkplätze in Ringnähe geschaffen. Park&Ride gegenüber Minimundus wird wieder aktiviert, mit einer attraktiven Anbindung in kurzen Takten. Die Landwirtschaftskammer öffnet einen Teil des Kucherhofes (Kraßniggstraße) für Dauerparker. Die Messe stellt auf ihrem Parkplatz und im Parkhaus 200 zusätzliche Plätze für Dauerparker zur Verfügung. Weitere Flächen in Ringnähe sind in Prüfung.

Eine Lösung gibt es auch für das jahrelang bestehende Parkplatzproblem für Hallenbadsucher. Die Stellplätze in den Straßen rund um das Hallenbad werden an die Stadtwerke verkauft. Deren Bewirtschaftung übernehmen dann in Zukunft die Stadtwerke selbst. Für die Stadt besteht eine Option auf den Rückkauf der Flächen, sollte sich das Hallenbad einmal nicht mehr an dem Standort Gasometergasse befinden.

160 zusätzliche Hinweistafeln als Orientierungshilfen sind in der gebührenpflichtigen Kurzparkzone bereits aufgestellt. Sobald es die Witterung zulässt, werden breite blaue Querstreifen an den Zonengrenzen sowie die blauen Bodenmarkierungen innerhalb der Zone durchgehend angebracht. Auch der öffentliche Personennahverkehr soll attraktiviert werden. Etwa durch kürzere Intervalle bei stark frequentierten Linien. Der zuständige Stadtrat Frank Frey ist mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragt.

Mit dem im April startenden Radverleihsystem und Verbesserung im Radwegenetz verspricht sich die Stadtpolitik zusätzliche Impulse, die in Kombination mit der neuen Parkregelung den Wirtschaftsstandort Klagenfurt stärken sollen. „Die Wirtschaftsbelebung durch das neue System greift bereits. Kaufleute, Kundschaft und Anwohner freuen sich, dass es nun endlich wieder freie Parkplätze in der Innenstadt gibt“, hält Wirtschaftsreferent Geiger fest.

Dadurch werde das Wohnen in der Innenstadt erleichtert, es gäbe sogar wieder Gespräche mit Nahversorgern über Ansiedlungen innerhalb des Ringes. Von einem riesigen Anklang bei Unternehmern und Kunden berichtet WK-Bezirksobmann Habenicht: „Lokalbesitzer freuen sich über zusätzliche Laufkundschaft, Kunden von Innenstadtgeschäften finden wieder leichter Parkplätze. Es erhöht sich auch die Lebensqualität und das Erscheinungsbild der Stadt, wenn nicht jeder Stellplatz zugeparkt ist. Die Beschwerden sind minimal und drehen sich zumeist um persönliche Belange.“

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