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Entsorgung investiert Millionenbeträge

(16.01.2017)
Über zehn Millionen Euro fließen in neue Fahrzeuge, eine neue Müllbehälter-Waschanlage, Kanalbaumaßnahmen sowie in die Sanierung vom Müllumschlagplatz und der Restgut-Übernahmestation.

Die Abteilung Entsorgung und Wasserschutz investiert in diesem Jahr über zehn Millionen Euro in mehrere Vorhaben. Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ und Abteilungsleiter Ing. Karl Weger stellten am Montag bei einem Pressegespräch die Details vor.

„Es fallen heuer wichtige Investitionen in den Bereichen Fahrzeuge, Müllumschlagplatz, Kläranlage mit neuer Müllbehälter-Waschanlage und Kanalbaumaßnahmen an“, informiert Germ. Um rund eine Million Euro werden für den Fuhrpark zwei neue Müllwägen, ein Kanalspülfahrzeug, ein Stapler und ein Rasenmäher-Traktor angeschafft. Sanierungsmaßnahmen von 200.000 Euro sind am Müllumschlagplatz in der Ziegeleistraße notwendig. Hier lagern 80 Tonnen Restmüll, die pro Tag in Klagenfurt anfallen und dann mit vier Sattelschleppern täglich nach Arnoldstein zur Müllverbrennungsanalage gebracht werden.

Ab dem Sommer wird Klagenfurt über eine eigene Müllbehälter-Waschanlage verfügen, die bei der Kläranlage installiert wird. „Bisher mussten verschmutzte Mülltonnen umständlich händisch gereinigt werden. Künftig führt die hygienische Säuberung die neue Anlage durch, die vom Prinzip her wie ein Geschirrspüler funktioniert“, erklärt Weger. Das angefallene Schmutzwasser kann dann direkt in die Kläranlage eingebracht werden. Die Kosten betragen etwa 300.000 Euro.

Weitere 800.000 Euro fließen in die bestehende Restgut-Übernahmestation, die ebenfalls bei der Kläranlage angesiedelt ist. Diese feiert heuer übrigens ihr 50-jähriges Bestehen. Dazu ist im Herbst schon ein Tag der offenen Tür in Planung. 2017 steht auch im Zeichen der Tourenoptimierung bei der Müllentsorgung. Mit technischen Hilfsmitteln sollen Leerfahrten verhindert und so Treibstoff gespart werden.

Den Abschluss des Investitionsprogrammes der Abteilung Entsorgung und Wasserschutz bildet eine Jahresausschreibung über fünf Millionen Euro. Damit werden verschiedene Kanalbaumaßnahmen wie beispielsweise in der Luegerstraße oder im Bereich der Messe durchgeführt.

„Die Investitionen von über 10 Millionen Euro sind ein wichtiger Impuls für die Wirtschaft und die Arbeitsplatzsituation“, so Germ, der auch auf kommende Projekte beim Wasserschutz verweist. Hier werden heuer neun Millionen Euro für die Tieferlegung der Sattnitz und sechs Millionen Euro für die Entlastung des Russenkanals aufgewendet.

Wie der Entsorgungsreferent weiters ankündigt, sollen die Ergebnisse der Joanneum Research Studie zu den Grundwasserströmen in Klagenfurt im Frühling öffentlich präsentiert werden.

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