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Feuerwehr: 3.200 Einsätze im letzten Jahr

(18.01.2017)
Die Klagenfurter Feuerwehren zogen Bilanz! Vergangenes Jahr gab es von der Berufsfeuerwehr und den zehn Freiwilligen Feuerwehren zusammen insgesamt rund 3.200 Einsätze.

Das Klagenfurter Feuerwehrwesen, also die Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr mit der Freiwilligen Feuerwehr – ist einzigartig in Österreich. Und funktioniert bestens, wie am Mittwoch Feuerwehrreferent Vizebürger­meister Christian Scheider, Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Hirm und Berufsfeuerwehrkommandant Ing. Gottfried Strieder deutlich unterstrichen.

„Rund 3.200 Einsätze haben die Klagenfurter Feuerwehren im letzten Jahr geleistet, 551 davon wurden gemeinsam von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr durchgeführt“, so Strieder. Wobei das Aufgabengebiet der Feuerwehr immer mehr vom reinen Löscheinsatz abweicht und sich immer weiter hin zu einer multifunktionalen Rettungseinheit entwickelt.

Zufrieden mit der Klagenfurter Situation ist Feuerwehrreferent Vizebürger­meister Christian Scheider. „Die Sanierung und Vergrößerung der Feuerwehrzentrale wurde abgeschlossen und auch bei den Freiwilligen Feuerwehren konnten einige Rüsthäuser saniert werden“, so Scheider, der über ein alljährliches Feuerwehrbudget von rund sechs Millionen Euro verfügt. „Das sind rund 2,25 Prozent des Klagenfurter Gesamtbudgets“, so Scheider.

 

Für heuer ist für den Feuerwehrreferenten die Ausstattung aller Kindergärten und Schulen mit Brandmeldern wichtig. Vor allem bei älteren Gebäuden sieht Scheider Handlungsbedarf. Und derzeit aktuell ist das Problem mit Eisläufern, die sich nicht an Absperrungen halten. „Wenn jemand einbricht, gefährdet er nicht nur sich selbst, sondern oft auch die Retter“, betonte Scheider.  Auch BF-Kommandant Strieder appelliert an die Vernunft von Eisläufern und Spaziergängern, dünne und gesperrte Eisflächen nicht zu betreten.

Die Berufsfeuerwehr verfügt übrigens über 72 Aktive. Und seit kurzem auch über eine neue Drehleiter, die eine Steighöhe von über 30 Metern hat und am Ende abgewinkelt werden kann. 820.000 Euro hat das moderne Einsatzfahrzeug gekostet.

 

Die alte Drehleiter der Berufsfeuerwehr wurde generalüberholt und steht nun bei der FF Viktring im Dienst. Wie BFK Dietmar Hirm betonte, verfügen die zehn Freiwilligen Wehren in Klagenfurt über eine Schlagkraft von rund 400 Männern und Frauen. Bei vier Wehren gibt es auch eine Jugendfeuerwehr. „Die Klagenfurter Feuerwehrmänner beteiligen sich auch beim KAT-Zug des Landes und stellen 120 Mann“, so Hirm. Besondere Herausforderung heuer ist die Feuerwehrolympiade im Juli in Villach, bei der auch zahlreiche Klagenfurter Feuerwehrmänner bei der Organisation helfen.

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