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Keltenstraße: Nordvariante kommt!

(31.01.2017)
Die langen Diskussionen um die Verkehrsentlastung Keltenstraße sind vorbei - die Mehrheit der Bürger will die Nordvariante!

Nach Jahrzehnten, vielen Varianten und politischen Diskussionen ist nun die Entscheidung gefallen. Bei der Bürgerinnen- und Bürgerbefragung in Viktring entschieden sich 63,7 Prozent für die sogenannte Nordvariante (Siehe Foto unten).

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz präsentierte gemeinsam mit der Stadtregierung die Ergebnisse der Öffentlichkeit und bekräftigte die Stellungnahme vor der Befragung: „Die von der Bevölkerung gewählte Variante wird umgesetzt und das ist nun die Nordvariante“.

Wobei die Bürgerbeteiligung nicht mit der Befragung zu Ende sein soll. Die Bürgermeisterin: „Es wird einen offenen Planungsprozess  mit den Anrainern geben und es wird alles getan um Durchzugsverkehr zu verhindern“. 
Stimmberechtigt waren alle EU-Bürger und Bürgerinnen, die bis zum 27. Jänner 2017 das 16. Lebensjahr vollendet und in den vordefinierten Wahlsprengeln und einer Pufferzone ihren Hauptwohnsitz haben, die Pächter der Schrebergärten sowie Grundstücks- oder Wohnungseigentümer.

Insgesamt konnten 2000 Menschen an fünf Tagen ihre Stimme im Gemeindezentrum Viktring abgeben. Diese Möglichkeit nutzten 920 Stimmberechtigte, das entspricht einer Quote von 46 Prozent. Die gesamte Abstimmung und Auszählung lief unter notarieller Aufsicht.

63,7 Prozent entschieden sich für die Variante Nord, die vom nördlichsten Punkt der Keltenstraße entlang der Schrebergärten Richtung Norden und dann Richtung Westen zur Glanfurtgasse führt. 

Nach der Bürgermeisterin betonten auch alle anderen Stadtpolitiker, Vzbgm. Christian Scheider, Vzbgm. Jürgen Pfeiler, sowie die Stadträte Frank Frey und Wolfgang Germ, dass die Planungen nun gemeinsam mit den Anrainern durchgeführt werden sollen. Vzbgm. Scheider, auch Straßenbaureferent, stellte fest, dass von zwei vergleichbaren Lösungen sich die Bevölkerung nun für die direkte Variante entschieden habe.

Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz erinnerte daran, dass man nun einen Fehler aus den 70er Jahren zu korrigieren habe. Dies könne jetzt nicht mehr passieren, man habe bei Bauprojekten vorgesorgt, dass sofort entsprechende Verkehrslösungen immer mitgeplant werden. 

Zur Bürgerbefragung selbst meinte die Stadtchefin, dass eine solche Vorgangsweise bei allen Maßnahmen, die langfristig in das Leben der Bevölkerung eingreifen, gewählt werden könne. 

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