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Sitzung des Stadtsenates

(17.01.2017)
Der Klagenfurter Stadtsenat fasste am Dienstag eine einstimmige Willenserklärung für das Bodypainting-Festival, das heuer im Sommer in der Landeshauptstadt über die Bühne gehen soll.

Das bekannte Bodypainting-Festival kommt von Pörtschach nun in die Landeshauptstadt Klagenfurt. Vom 28. bis 30. Juli soll es in den Ringparkanlagen – Goethepark, Schubertpark, Achterjägerpark und Norbert-Artner-Park - in der Innenstadt stattfinden. Von der Stadt wurde dazu bereits eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit der Machbarkeit dieses Projektes beschäftigte. Dipl.-Ing. Heinz Blechl (Stadtgarten) und Dipl.-Ing. Robert Piechl (Stadtplanung) präsentierten im Senat das Ergebnis, das durchwegs positiv ausfiel. Auch der Veranstalter ist – wie im Senat betont wurde – von der Location begeistert. Bodypainting ist eine Form der Kunst und passt vom Konzept her genau in das Kunst- und Kulturviertel der Ringparks mit u. a. dem Stadttheater, dem Künstlerhaus, dem Napoleonstadl und der Stadtgalerie. Von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurden zu dem Vorhaben noch die Einbindung der Kulturstätten in diesem Bereich sowie ein Konzept für die Innenstadt gefordert.

Sowohl für die Bürgermeisterin als auch die anderen Senatsmitglieder ist diese Veranstaltung, die ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, eine neue touristische Chance für Klagenfurt, der man sich nicht verschließen soll. Im nächsten Senat werden nun mit dem Veranstalter und der Tourismusregion die Details fixiert, die dann mit einem Antrag beschlossen werden sollen.

Ob die Ringsparks sich als Veranstaltungsort eignen und ob es das Bodypainting-Festival 2018 wieder hier geben wird, wird sich erst nach dem heurigen Probelauf zeigen. „Grundsätzlich sollen die betreffenden Parkanlagen aber keine neuen Veranstaltungsorte werden, das Bodypainting-Festival wird eine Ausnahme bleiben“, sagte Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz.

Einstimmig beschlossen wurde nach Antrag der Bürgermeisterin auch wieder die Installierung eines Hilfsfonds in der Höhe von 15.000 Euro sowie die Anbringung einer Udo-Jürgens-Gedenktafel, die nach Absprache mit Manfred Bockelmann im Februar beim Landeskonservatorium, das Udo Jürgens von 1948 bis 1955 besucht hat, angebracht wird. Die Gedenktafel wurde von Bockelmann gestaltet.

 

Neue Fahrzeuge

Rund eine Million Euro investiert die Abteilung Entsorgung in neue Fahrzeuge. Der entsprechende Antrag von Stadtrat Wolfgang Germ wurde einstimmig genehmigt. Ebenso auch die Jahresausschreibungen und Vergaben im Kanalbau für das gesamte Stadtgebiet.

 

Sozialprojekt

Das Projekt „Soziale Hilfe durch Arbeit“ wird auch heuer im Magistrat Klagenfurt durchgeführt.  Der entsprechende Antrag von Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler wurde einstimmig genehmigt. Bei dem Projekt können Mindestsicherungsempfänger freiwillig stundenweise für diverse Arbeiten vornehmlich im Sozialbereich eingesetzt werden. Die maximale Entlohnung beträgt 180 Euro im Monat, zusätzlich gibt es bei Bedarf auch eine Buskarte.

 

Urnensäulen

Die Friedhöfe Annabichl und Stein/Viktring bekommen neue Urnensäulen. Der Antrag von Vizebürgermeister Christian Scheider in der Höhe von rund 72.000 Euro wurde einstimmig beschlossen.

Die Vergabe der Dachdeckerarbeiten in der Höhe von 22.000 Euro für den Hort Viktring 2 bekam Stadträtin Ruth Feistritzer ebenso genehmigt wie eine Subvention für den Verein Sunrise für den englischsprachigen Kindergarten.

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