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Masterplan macht Radfahren in Klagenfurt attraktiver

(22.06.2017)
Am Donnerstag wurden im Spiegelsaal des Landes Kärnten die Fortschritte zum Masterplan „Radfahren in Klagenfurt“ vorgestellt. Vertreter des Landes, der Stadt und mehrerer angrenzenden Gemeinden unterzeichneten eine gemeinsame Radwegcharta.

Der derzeit in der Entwicklung befindliche Masterplan „Radfahren in Klagenfurt“ ist eine Kooperation zwischen dem Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt, vertreten durch die zuständigen politischen Referenten Landesrat Rolf Holub, Landesrat Gerhard Köfer, Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Vizebürgermeister Christian Scheider.

Gemeinsam informierte man am Donnerstag über den Projektverlauf des Masterplans. Projektleiter DI Volker Bidmon skizziert die Vision, die hinter dem Vorhaben steckt: „Die Maßnahmen sollen die Radfahrfrequenz, die Akzeptanz für das Thema Rad und die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen. Weiters wollen wir die Attraktivität des Radfahrens steigern. Dadurch wird die Umwelt geschont und die Gesundheit erhöht.“

Auf Initiative von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurde in Kooperation mit dem Land Kärnten und umliegenden Gemeinden der Radfahr-Masterplan ins Leben gerufen. „Radfahren steht in der Prioritätenliste der Landeshauptstadt ganz weit oben. Mit dem Masterplan und dem neu installierten Radverleihsystem nextbike wollen wir Radfahren in Klagenfurt noch attraktiver gestalten“, so Mathiaschitz.

Im März erfolgte die Projektvergabe an das Planungsbüro Fallast Tischler & Partner, welches mit den Fachexperten von Stadt und Land gemeinsam den Masterplan erarbeitet. Beschlossen werden soll der fertige Maßnahmenkatalog im September, mit der Umsetzung kann dann schon im Oktober dieses Jahres begonnen werden. 

Im Zuge der Arbeiten zum Masterplan werden aber schon jetzt immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten erkannt, die man kurzfristig umsetzen kann, wie Scheider betont: „Nach Möglichkeit setzten wir schon jetzt laufend Empfehlungen aus dem Masterplan um, wie etwa die Markierung eigener Radfahrstreifen oder den Neubau von Radwegen. Radfahren kennt keine regionalen Grenzen, daher ist hier unsere Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden auch so wichtig.“

Als Zeichen der Kooperation unterzeichneten die politischen Vertreter eine gemeinsame Radwegcharta mit dem Ziel, einen sicheren und leistungsfähigen Radverkehr in der Stadt und den Gemeinden zu fördern. 100 Millionen Kilometer werden pro Jahr in Kärnten geradelt. „Eine attraktive Radfahrinfrastruktur und kurze Wege motivieren zum Radfahren. In der Stadt ist das Rad das schnellste Verkehrsmittelt“, betont Dr. Kurt Fallast. Der Radfahrmasterplan ist ein langfristiges Vorhaben. Mit den verschiedenen Maßnahmen soll der Radfahrverkehr in den nächsten Jahren von derzeit sechs auf 12 Prozent gesteigert werden.

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