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Koralmbahn: Resolution des Stadtsenates

(14.03.2017)
Gemeinsam die beste Trasse für Kärnten erreichen, will der Klagenfurter Stadtsenat. Eine Resolution wurde verabschiedet.

Die Landeshauptstadt Klagenfurt sieht sich bei der bevorstehenden Planung und Realisierung der Koralmbahntrasse in Kärnten auf einer Linie mit dem Land,  der Stadt Villach und dem Wörtherseeraum.
In der letzten Sitzung des Stadtsenates wurde eine Resolution beschlossen, die Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz vorlegte und und alle Senatsmitglieder unterzeichneten.

Damit fordert der Stadtsenat der Kärntner Landeshauptstadt – aufbauend auf der Resolution des Kärntner Landtages – die umgehende Wiederaufnahme der Planungsarbeiten für die Trassenführung der Koralmbahn im Zentralraum Kärnten.

„Es ist eine Lösung zu erarbeiten, die dem Lärmschutz für die Klagenfurter Bevölkerung und eine umweltschonende Umfahrungsvariante Klagenfurts für den Güterverkehr Rechnung trägt. Außerdem ist auf eine optimale Einbindung der Koralmbahn im Zentralraum Kärnten zu achten“, wird in der Resolution verlangt.

Weiters verlangt der Klagenfurter Stadtsenat eine Machbarkeitsstudie für eine Güterumfahrungstrasse im Bereich des Sattnitzrückens und den Erhalt der Bestandstrecke entlang des Wörthersees für den Personenverkehr.

 Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz berichtete, dass es einen Arbeitskreis des Landes geben wird und stellte fest, dass man nicht lockerlassen werde, bis man die optimale Variante, die Umweltschutz, Tourismus und Lebensqualität der Bevölkerung in Klagenfurt und im Kärntner Zentralraum berücksichtigt, erreicht hat. „Wir werden uns nicht auseinander dividieren lassen, denn nur mit Einigkeit können wir unsere Ziele erreichen“, so die Bürgermeisterin, die auch jetzt schon appellierte, dieses wichtige Thema im nächsten Jahr aus dem Landtagswahlkampf herauszulassen.

 Vzbgm. Christian Scheider stellte fest, dass es nicht einfach werden wird und meinte „es ist gut, dass alle an einem Strang ziehen“.

Stadtrat Frank Frey wies daraufhin, dass im Kärntner Zentralraum rund 200.000 Menschen von der Planung der Trassenführung betroffen sind.

Flughafen

Die Tagesordnungspunkte der Bürgermeisterin wurden einstimmig beschlossen, darunter auch die grundsätzliche Zustimmung zum Vergabeverfahren für die Teilprivatisierung des Klagenfurter Flughafens. 25,1 Prozent sollen ja bei der öffentlichen Hand bleiben, diese werden wieder im Schlüssel 80 Prozent Land, 20 Prozent Stadt aufgeteilt.

  Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler erhielt rund 300.000 Euro für die Unterstützung der Klagenfurter Sportvereine im Jahr 2017 bewilligt. Damit wird den Vereinen von der Schisprunggemeinschaft bis zur Leichtathletik, vom Volleyballklub bis zum Floorballverein die Jugendarbeit und die Breitensportarbeit ermöglicht.

 Vzbgm. Christian Scheider wurde die Ausschreibung der Arbeiten für die Glanbrücke Pischeldorferstraße genehmigt und Stadtrat Markus Geiger ein neuer Drei-Jahres-Vertrag mit der Plakatierung Klagenfurt. Damit ist es wieder möglich, den Plakatwildwuchs einzudämmen.

 Das Begleitservice für Kinder der ersten und zweiten Klassen der Volksschulen 1 und 6 zum Hort in der Feldkirchnerstraße wird auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt. Der Antrag von Schulreferentin Stadträtin Ruth Feistritzer wurde einstimmig angenommen. Einstimmigkeit auch bei ihrem Antrag, dass künftig alle Kindergärten und Horte von den eigenen Küchen beliefert werden sollen, bisher gab es für drei Betriebe ein externes Catering. Durch die Verlagerung in die eigenen Küchen können pro Jahr rund 30.000 Euro gespart werden.

 Von den bisher erfolgten Energieinsparungen in der Stadt Klagenfurt berichtete Stadtrat Frank Frey. Durch Steigerung der Energieffizienz sei es in den Jahren 2015 und 2016 gelungen, rund 325.000 Euro einzusparen, das betrifft Privathaushalte und vor allem städtische Gebäude. Investiert werden mussten ca. 160.000 Euro (Heizanlagen etc.).

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