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Warenlieferung mit E-Transporter

(29.03.2017)
Klagenfurt wird einmal mehr seiner Vorreiterrolle als E-Log-Modellregion gerecht. Denn in der Kärntner Landeshauptstadt ist erstmals ein E-Transporter des Logistikunternehmens DB Schenker als Lieferfahrzeug im Einsatz.

Das E-Log-Modell ging 2016 zu Ende. Klagenfurt war von Projektstart 2012 an eine von sieben Modellregionen in Österreich. Ziel von E-Log war es, in der Modellregion 200 E-Fahrzeuge für Unternehmen und Vereine mit der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur zu initiieren. 222 Fahrzeuge waren es schlussendlich, für die von der Stadt die vom Bund zur Verfügung gestellten Fördermittel verteilt wurden. Dazu zählt auch der nun als Pilotversuch im Einsatz stehende E-Kleintransporter der Firma DB Schenker.

 

„E-Autos als Nutzfahrzeuge sind in Zukunft unabdingbar. Wie man bereits jetzt an der Luftverschmutzung in vielen Metropolen der Welt sieht, muss sich bald die gesamt Citylogistik ändern“, sagte Umweltreferent Stadtrat Frank Frey. So sieht es auch Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger, für den dieser Transporter eine besondere Rolle spielt. „Es ist kein Umladen mehr nötig, die Ware kommt vom Verteilerzentrum direkt zum Kunden“, so Geiger.

 

Zufrieden mit dem Einsatz des E-Transporters ist auch Direktor Klaus Hermetter. Wenngleich das Fahrzeug noch einige Kinderkrankheiten aufwies hat es sich im Einsatz aber bewährt. „Wir legen damit rund 1.400 Kilometer im Monat zurück, rund 130 Kilometer sind mit einer vollen Akkuladung möglich“, so Hermetter. Wobei nicht nur in Klagenfurt, sondern auch bis nach Villach zugestellt wurde und wird. Wie Hermetter weiter anführte, konnten bisher durch den Einsatz des E-Transporters rund 1.300 Liter Diesel eingespart werden, was der Umwelt an die 3,5 Tonnen CO2 weniger bescherte.

 

Die Firma DB Schenker ist in Sachen Umwelttechnologie besonders aktiv. Bis 2020 will man den CO2-Ausstoss der eigenen Fahrzeugflotte um 30 Prozent reduzieren. Außerdem hat man schon jetzt Lieferfahrzeuge mit Gasantrieb und Staplerfahrzeuge auf Wasserstofftechnik im Einsatz.

 

Wie Dr. Wolfgang Hafner, Leiter der Abteilung Umweltschutz, anführte, geht der Probebetrieb des E-Transporters noch bis heurigen August. „Im Zuge des gesamten E-Log-Projektes wurden rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern verteilt“, so Hafner.

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