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Berufsfeuerwehr übte für den Ernstfall

(12.05.2017)
Erstmals wurde in Österreich die „Fire Fighter Academy“ durchgeführt. Dabei probten die Blauröcke, unterstützt von einem Trainerteam, den Einsatz des Drehleitersystems an ausgewählten Objekten in der ganzen Stadt.

Im Einsatz bleibt keine Zeit, über die Technik nachzudenken. Man muss sie einfach beherrschen. Nach diesem Leitspruch führte die Berufsfeuerwehr Klagenfurt in den letzten Tagen eine Drehleiter-Taktikschulung mit dem vor einem Jahr angeschafften Einsatzfahrzeug durch. „Ziel dieser Schulung war es, die Drehleiter bei speziellen Objekten in der Stadt zu testen, wo es im Ernstfall Schwierigkeiten geben könnte. Ein Trainerteam der Herstellerfirma aus Deutschland hat uns dabei unterstützt, das Optimum aus dem Drehleitersystem herauszuholen“, berichtet Brandkommissär Martin Zmug von der Berufsfeuerwehr.

Unter anderem wurde der Ernstfall beim Stadttheater, Landhaushof, Rathaus, Rothauer Hochhaus, Benediktiner Platz, bei der Lend und beim Schluss Loretto Schloss und Lend geprobt. Dabei hatten die 12 Drehleitermaschinisten der Berufsfeuerwehr vom Trainerteam vorgegebene Übungen mit der Drehleiter zu absolvieren um alle Einsatzmöglichkeiten des Systems auszutesten. Diese Drehleiterschulung von der Firma Magirus nennt sich „Fire Fighter Academy“ und ist mit der Berufsfeuerwehr in dieser Form erstmalig in Österreich durchgeführt worden.

Das Einsatzfahrzeug mit der 30 Meter langen Drehleiter wurde im Vorjahr um 730.000 Euro angeschafft und entspricht dem neuesten Stand der Technik. Ein in die Drehleiter eingebauter Prozessor steuert und überwacht die Leiterbewegungen, Schwankungen werden stabilisiert. Der Rettungskorb ist auf vier Personen ausgelegt und ist schwenkbar, was sich im Einsatz schon öfters als sehr hilfreich erwiesen hat.

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