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Neue induktive Höranlagen im Rathaus installiert

(05.05.2017)
Barrierefreie Kommunikation für Menschen mit Hörbehinderung ist bei Behördenwegen ein großes Thema. Im Rathaus wurden jetzt in der Portierloge und im Bürgerservice zwei induktive Höranlagen angebracht.

Für viele Menschen, die eine Hörbehinderung haben und ihre Kommunikation in weiterer Folge mit Hörgeräten unterstützen, sind Amts- und Behördenwege oft mit Verständigungsschwierigkeiten verbunden. „Im Magistrat Klagenfurt wurden daher ab Herbst 2016 beginnend mit der Abteilung Gesundheit induktive Höranlagen installiert. Damit können schwerhörigen Menschen Behördenwege erleichtert werden“, erklärt die Vorsitzende des Gleichstellungsbeirates Stadträtin Ruth Feistritzer.

Dieser Tage wurden im Rathaus die Portierloge und das neu adaptierte Bürgerservice mit solchen induktiven Höranlagen ausgestattet. In Eingangs- oder Schalterbereichen herrscht des Öfteren ein erhöhter Lärmpegel. Dadurch kann es zu Störungen bei Hörgeräten in Form von Rauschen kommen.

Eine induktive Höranlage wirkt dem entgegen und ermöglicht störungsfreie Gespräche ohne Nebengeräusche. Betroffene Personen schalten dabei ihr Hörgerät auf die sogenannte T-Spule um. Am Pult des jeweiligen Mitarbeiters befindet sich das Mikrofon der induktiven Höranlage, welches das Gesprochene bündelt und direkt an das Hörgerät des Betroffenen überträgt. Damit ist ein direkter, ungestörter Kommunikationsfluss auch für Bürger mit Hörbehinderung gewährleistet.

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