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Neugestaltung des Pfarrplatzes nimmt Form an

(31.05.2017)
Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche Anregungen und Ideen der Nutzerinnen und Nutzer des Pfarrplatzes gesammelt. Die Vorschläge reichen vom „Wohnzimmer der Stadt“ über „Ort der Begegnung“ bis zur Ausweitung von Sitzgärten. Jetzt wird daraus ein Konzeptpapier erstellt, das als Grundlage für einen Architekturwettbewerb dient.

Am Dienstagnachmittag blieb der Pfarrplatz autofrei und der Bürgerbeteiligung vorbehalten. Auf einem großen 16-Bogenplakat wurden Vorschläge der Passanten gesammelt. Thema: Welche Funktionen soll der Platz erfüllen, was soll er in Zukunft bieten und was nicht? Von den Passanten wurden zahlreiche Anregungen und Wünsche eingebracht, die bei der anschließenden Veranstaltung im Architektur Haus Kärnten zur Diskussion gestellt wurden.

Zu der abendlichen „Zukunfts-Konferenz“ kamen rund 70 Teilnehmer. Vertreter aus der Stadtpolitik und der Verwaltung, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Nutzerinnen und Nutzer des Pfarrplatzes diskutierten gemeinsam über die zukünftige Nutzung, Gestaltungsmöglichkeiten, Veranstaltungsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualitäten.

„Erstmals gibt es eine Bürgerbeteiligung bei einem konkreten Vorhaben in der Stadtentwicklung. Die gesammelten Ideen der Pfarrplatz-Nutzer werden jetzt ausgewertet und dienen dann als Grundlage für den späteren Architekturwettbewerb“, informiert Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger. „Wir wollen die Bürger bei Neugestaltungen von Anfang an einbinden. Jeder kann seine Ideen für eine moderne Nutzung des Platzes einbringen“, erklärt Straßenbau- und Verkehrsreferent Vizebürgermeister Christian Scheider.

Ein zentrales Thema war, wie die Interessen von Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern berücksichtigt werden können. Ebenso die Frage, welche Qualitäten und markante Orte (zB Glockenspiel) des Pfarrplatzes besser sichtbar gemacht werden könnten. Viele Ideen vom „Wohnzimmer der Stadt“ oder „Ort der Begegnung“ über Ausweitung von Sitzgärten bis zur Beibehaltung als Parkplatz.

„Grundsätzlich besteht großes Interesse an Veränderung und Steigerung der Qualität des Pfarrplatzes. Die Nutzerinnen und Nutzer haben Lust auf mutige Verbesserungen und das Verkehrsthema soll gut gelöst werden“, berichtet Kristin Pan, die den Bürgerbeteiligungsprozess im Auftrag der Stadt leitet.

Einig ist man sich, dass alle künftigen Gestaltungsmaßnahmen in einem respektvollen Umgang mit der Kirche erfolgen sollen. Aus den gesammelten Ideen der Bürgerpartizipation wird jetzt ein Konzeptpapier erarbeitet, das in weiter Folge in die Wettbewerbsunterlagen für den späteren Architekturwettbewerb einfließt.


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