Zum Inhaltsbereich springen

Haus der Architektur feiert Jubiläum

(14.10.2017)
Das „Haus der Architektur“ im Napoleonstadel am Ring ist 25 Jahre, die Bürgermeisterin gratulierte.

Anfang der 1990er war das historische Gebäude baufällig und vom Zerfall bedroht und die Architekten hatten keine „Heimat“ für Ausstellungen, Workshops, Seminare, Vorträge.

„Wir sahen immer neidisch in die anderen Bundesländer“ erzählte Architekt Karl Müller bei der Jubiläumsfeier. Gemeinsam mit dem damaligen Stadtplaner DI Eberhard Kraigher machte man sich auf die Suche und befand den Napoleonstadel als geeignet. Auch die Stadt wollte diesen retten und so investierten Stadt und Architektenvereinigung insgesamt neun Millionen Schilling. Nach einem Architektenwettbewerb wurde der Entwurf von Wolfgang und Martha Gärtner aus Villach umgesetzt und das Gebäude auch unter Denkmalschutz gestellt. Innen wurde es entkernt, blieb bis unter das Dach frei, Stahl und Glas ergänzen das transparente Bild. Gemeinsam mit dem Park Café ist das „Haus der Architektur“ heute ein unverzichtbarer, lebendiger Kulturort.

Der Napoleonstadel – im Besitz der Stadt - bietet heute rund 60 verschiedenen Veranstaltungen pro Jahr Platz.

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz unterstrich in ihrer Ansprache wie stolz die Stadt auf das Architekturhaus ist. 
„15 Baukulturvereine haben hier ein Zuhause gefunden, der Napoleonstadel ist jetzt eine offene Plattform für Kultur“, sagte die Bürgermeisterin und dankte DI Raffaela Lackner und ihrem Team in herzlichen Worten für die unermüdliche Arbeit. Sie kündigte auch an, dass es im nächsten Jahr zum Jubiläum „Klagenfurt500“ gemeinsame, interessante Aktionen mit dem Architekturhaus geben wird.

Für den Vorstand des Hauses, Architekt Mag. Markus Klaura, brachte die Stadtchefin ein besonderes Geschenk mit. Die zur Eröffnung im Jahr 1993 geschlossene Vereinbarung mit der Stadt läuft aus, derzeit wird der neue Übergabevertrag gerade fertiggestellt und die letzten Details verhandelt. Symbolisch wurde bei der Feier für die weitere gute Zusammenar­beit ein Entwurf übergeben.

Vorstand Markus Klaura bedankte sich bei den Fördergebern Stadt (sie fördert finanziell und stellt das Haus zur Verfügung), Land und Bund für die Unterstützung und wünschte sich für die Zukunft eine weitere partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt.

Als Ehrengäste bei der Feier mit dabei waren die damals zuständigen Referenten Walter Zwick (Finanzen) und Siegbert Metelko (Kultur) und Ex-Bürgermeister Harald Scheucher sowie DI Eberhard Kraigher, langjähriger Stadtplaner.

Scrolle nach oben