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Längeres Parken in „Parkstraßen“ ab 6. November möglich

(25.09.2017)
Eine Verbesserung der Kurzparkzonengebührenverordnung steht an: Bestimmte Straßenzüge sollen zu Parkstraßen erklärt werden. Dort wird man künftig für vier Euro den ganzen Tag parken können. Verkehrsschilder, Parkscheinautomaten und Handyparken werden entsprechend angepasst.

Die Änderung der Kurzparkzonengebührenverordnung heuer im Februar hat sich bewährt. Vor allem das 30 Minuten Gratisparken wird für schnelle Erledigungen häufig genutzt, dazu sind die Dauerparker aus dem Stadtbild verschwunden. Das schafft Frequenz und man findet in der Innenstadt wieder leichter Parkplätze.

„Die Verordnung wird von uns laufend evaluiert und daraus hat sich Nachbesserungsbedarf ergeben. In bestimmten Straßenzügen, in denen keine Auslastung der Parkplätze gegeben ist, werden wir mit 6. November ‚Parkstraßen‘ einführen“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz im Zuge einer Pressekonferenz am Montag.

In diesen „Parkstraßen“, die mit einer grünen Bodenmarkierung gekennzeichnet werden, kann man für vier Euro den ganzen Tag parken. Für die zu Parkstraßen erklärten öffentlichen Verkehrsflächen gilt ebenso die Regelung des 30 Minuten Gratisparkens und die Parkgebühr soll künftig mit 50 Cent je halber Stunde höchstens jedoch 4 Euro je Kalendertag festgelegt werden.

Die geplante Adaptierung soll dazu führen, dass in der Deutenhofenstraße, Jahnstraße, Kraßnigstraße, Gabelsbergerstraße, Lastenstraße, August-Jaksch-Straße und am Südbahngürtel ganz bestimmte Straßenabschnitte zu Parkstraßen erklärt werden.

„Wir haben für die Parkstraßen bewusst Bereiche mit wenig bzw. gar keiner Wohnbevölkerung ausgewählt, damit es zu keinen Interessenskonflikten kommt. In die Regelung der Parkstraße fällt künftig auch das Hallenbad. Badegäste können dann in den gekennzeichneten grünen Bereichen den ganzen Tag für vier Euro parken“, informiert Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger.

Man wird damit auch eine gute und günstige Lösung für Einpendler schaffen sowie für Personen, die nicht jeden Tag in Klagenfurt sind aber trotzdem länger parken müssen. Der erforderliche Beschluss für die entsprechende Änderung der Kurzparkzonengebührenverordnung soll im nächsten Gemeinderat am 3. Oktober 2017 erfolgen.

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