Zum Inhaltsbereich springen

Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates

(26.09.2017)
Die geplanten Aktivitäten zum Klagenfurter Jubiläumsjahr 2018 sowie die Erweiterung der Parkgebührenverordnung bzw. die Einführung von Parkstraßen waren u. a. zwei wichtige Tagesordnungspunkte bei der Stadtsenatssitzung am Dienstag.

Das 500-Jahr-Jubiläum der Schenkung der Stadt an die Landstände rückt immer näher. Das Festprogramm mit zahlreichen Aktivitäten, die sich über das gesamte Jahr 2018 erstrecken werden, ist bis auf wenige Kleinigkeiten fixiert und wurde im Stadtsenat von Projektkoordinator Dr. Martin Strutz erläutert. Es beginnt im Jänner mit einem „Österreich Bild Spezial“ im ORF, den Abschluss bildet im September ein Zukunftskongress. Der eigentliche Festakt findet am 24. April im Wappensaal statt. Weitere Aktivitäten sind u. a. ein Historikersymposium im April, diverse Ausstellungen und Konzerte oder ein Gesangsauftritt von 500 Klagenfurtern und Klagenfurterinnen im Mai auf dem Neuen Platz. Auch Veranstaltungen wie die Starnacht, das Hafenfest, der Altstadtlauf, der Altstadtzauber oder das World Body Painting Festival werden Bezug zum 500-Jahr-Jubiläum haben.

Im Senat wurde auch das Konzept einer eigenen Homepage präsentiert, für das die Firma pixelpoint multimedia verantwortlich zeichnet. Die Grundideen wurden von Wolfgang Handler im Senat vorgestellt und einstimmig goutiert. Wie Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die beiden Herren für die professionelle Vorbereitung und Präsentation dankte, abschließend betonte, wird sich Klagenfurt im Jubiläumsjahr den Bürgern und Gästen in der gesamten Vielfalt präsentieren.

 

Von der Bürgermeisterin beantragt wurde die Einführung von Parkstraßen, in denen künftig um 4 Euro den ganzen Tag geparkt werden kann. Zu „Parkstraßen“ sollen jene Straßen in der Kurzparkzone werden, in denen laut Beobachtungen des ÖWD keine Auslastung durch die Kurzparker gegeben ist. Betroffen davon sind Deutenhofenstraße, Jahnstraße, Kraßniggstraße, Gabelsbergerstraße, Lastenstraße, August-Jaksch-Straße und der Südbahngürtel. Hier wird es ab Anfang November eine grüne Bodenmarkierung geben. Damit soll ein zusätzliches Angebot für Autofahrer, die eine längere Parkzeit als drei Stunden benötigen, geschaffen werden. Man kann in der Parkstraße aber auch normal, als Kurzparker, sein Fahrzeug abstellen und bezahlt dann den jeweiligen Kurzparktarif. Zu diesem Antrag stellte auch Vizebürgermeister Christian Scheider einen Antrag, der die straßenpolizeiliche Verordnung betraf. Gegen beide Anträge, die noch in den nächsten Gemeinderat müssen, stimmte Stadtrat Frank Frey.

 

Einstimmig beschlossen wurde aber nach Antrag der Bürgermeisterin die außerplanmäßige Ausgabe für die Abteilung Stadtplanung betreffend der Erstellung einer Studie über die zulässige Bauhöhe in Klagenfurt.    

 

Die Brücke über die Glanfurt in der Waidmannsdorferstraße im Bereich des Gasthauses Pondarosa bekommt einen Geh- und Radweg. Eine Grundübernahme, die von Vizebürgermeister Scheider beantragt und genehmigt wurde, macht dies nun möglich.

 

Das Siedlungsprojekt „Neues Wohnen Hörtendorf“ entwickelt sich weiter gut. Nach Antrag von Stadtrat Markus Geiger wurden vom Senat fünf Grundverkäufe genehmigt. Ebenfalls beschlossen wurde die Weiterführung des Willkommenspaketes für Studenten im Wintersemester, das u. a. auch ein vergünstigtes Busticket enthält.

 

24 Wohnungszuweisungen bekam Stadtrat Frank Frey genehmigt und Stadträtin Ruth Feistritzer berichtete vom erfolgreichen Sommerbetreuungsprojekt Funtastico, an dem 472 Kinder – 14 davon mit einer Behinderung – teilnahmen.

 

Stadtrat Wolfgang Germ bekam die Ausschreibung von Kanalbauarbeiten im Bereich Flughafen und der Innenstadt um gesamt 290.000 Euro genehmigt und Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler berichtete von der notwendigen energietechnischen Sanierung des Hilda Schärf Heimes, die dringend ansteht.  Betreiber ist zwar die Volkshilfe, die Stadt zahlt aber die Betriebskosten. Nach der Sanierung fallen deutlich weniger Betriebskosten an, sodass sich der Sanierungskostenbeitrag der Stadt in rund zehn Jahren amortisiert hätte.

Scrolle nach oben