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Positiver Rechnungsabschluss im Gemeinderat

(26.04.2018)
Der Klagenfurter Reformkurs ist erfolgreich. Die Jahresrechnung 2017 zeigt Überschuss und gesunkene Schulden.

Finanzreferentin Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz präsentierte den Rechnungsabschluss Donnerstag im Gemeinderat. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sei es gelungen den Reformkurs fortzusetzen, so die Stadtchefin. Die Stadt müsse immer mehr an das Land abliefern, während die Ertragsanteile des Bundes, die wichtigste Einnahmequelle der Stadt, sinken. Trotzdem sei es gelungen ein Maastricht-Plus von 1,5 Millionen Euro zu erwirtschaften und den Schuldenstand der Stadt weiter entscheidend zu senken. Man konnte 13 Millionen Euro an Schulden tilgen, sonst waren es meist nur 8 Millionen pro Jahr. Und es konnte trotzdem auch investiert werden. Ohne Investitionen könnte die Stadt sogar in etwas über zwei Jahren schuldenfrei sein, aber es gelte die Stadt nicht kaputt zu sparen. Die Bürgermeisterin dankte allen, die geholfen haben den Reformkurs umzusetzen. Seit 2015 wirtschafte die Stadt positiv, die Trendumkehr sei im letzten Moment gelungen und damit das Einsetzen eines Regierungskommissärs verhindert worden. Auch auf dem Weg zum vorgenommenen Ziel einer freien Finanzspitze von 10 Prozent sei die Stadt gut unterwegs, derzeit halte man bei 8,9 Prozent.

Der Rechnungsabschluss 2017 wurde von allen Parteien einstimmig zur Kenntnis genommen. In der Diskussion wurde von der FPÖ auch die Rede des Literaten und Büchner-Preisträgers Joseph Winkler beim 500 Jahr-Festakt im Wappensaal thematisiert. Die Bürgermeisterin stellte dazu fest, dass diese dem Anlass in keinster Weise angemessen war, Zensur werde es aber mit ihr nicht geben.

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