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Benediktinerschule: Gemeinderat bestätigt Bestbieter

(03.12.2018)
Der Sondergemeinderat hat mehrheitlich für das Konzept der ARGE Benediktinerhof gestimmt.

Die Benediktinerschule wird um 2,2 Millionen Euro verkauft. Die ARGE, in der die Betreiberfamilie Kanduth des Hotels Sandwirth, die Immobiliengesellschaft 9010, die gerade neben dem Markt das Vitaneum baut und "MK32 Immobilien" zusammenarbeiten, hat im Sondergemeinderat ihr Konzept präsentiert. Auch zwei andere Bieter erläuterten ihre Einreichungen.  Der Leiter der Klagenfurter Stadtplanung, DI Robert Piechl, erklärte dann genau, warum sich die Kommission für die ARGE Bendiktinerhof entschieden hat. Das Konzept sieht eine Öffnung des Innenhofes der Schule für die Öffentlichkeit, die Erweiterung des Sandwirth durch ein Budget-Hotel ebenso vor wie die Erweiterung der jetzt im Bau befindlichen Tiefgarage, Wohnungen (Miete und Kauf) sowie Möglichkeiten für die Volksbank sich zu vergrößern.

„Das Angebot bzw. das Konzept wurde aus den Blickwinkeln der Innenstadtbelebung, eines schlüssigen Verkehrskonzeptes und aus städtebaulicher Sicht einhellig bestgereiht“ so DI Robert Piechl. Investiert sollen hier rund 30 Millionen Euro werden.

Insgesamt gab es im Verkaufsverfahren 19 Bewerber, 11 davon haben sich konkret um Daten bemüht, vier davon haben letztlich Angebote gelegt.

Die politische  Diskussion drehte sich hauptsächlich um den Verkaufspreis, dieser sei zu niedrig, kritisierte die FPÖ und brachte einen Abänderungantrag ein, dass zwei Millionen Euro mehr erlöst werden sollen.

Der strukturierte Bieterprozess sei abgeschlossen erklärte im Gemeinderat Rechtsanwalt Dr. Martin Wiedenbauer, der das Bieterverfahren  begleitet hat. Der gerichtlich beeidete Sachverständige hat den Verkehrswert bei rund 1,8 Millionen Euro gesehen, dies wurde dem Verfahren auch zu Grunde gelegt.

Der Abänderungsantrag erhielt keine Stimmenmehrheit.

Der eigentliche Antrag von Stadtrat Markus Geiger erhielt die notwendige Mehrheit. Vor der Abstimmung verließen  die Gemeinderäte Jandl (Team Kärnten), Reinisch (fraktionslos), Ruppert (F.A.I.R.), Schmidt-Tarmann (Grüne) und Petritz (Ersatzgemeinderat ÖVP) den Sitzungsaal, FPÖ und Bürgerallianz stimmten dagegen.

Der Antrag wurde mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen angenommen. Die Bürgermeisterin gratulierte dem Bieterkonsortium zum Konzept und zum Zuschlag.

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