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Neue Rad-Markierungen in der Innenstadt

(19.06.2018)
Weitere sichtbare Umsetzungsschritte aus dem Radmasterplan Klagenfurt wurden präsentiert.

Eine flächendeckende Radinfrastruktur für das Klagenfurter Stadtgebiet zu schaffen und die Rad-Anbindung an die umgebenden Gemeinden zu verbessern – das sind die Hauptziele des „Masterplan Radfahren Klagenfurt“, der Anfang des Jahres 2018 vorgestellt wurde. Seither hat man sich einerseits auf gemeinsame Radwegebau-Projekte geeinigt, aber auch Begleitmaßnahmen wie spezielle Rad-Markierungen in die Wege geleitet.

Einen  wichtigen Schritt in puncto Sicherheit für Radfahrer präsentierten Vertreter von Land Kärnten und Stadt Klagenfurt am Viktringer Ring. Hier sowie an weiteren vier Gefahrenzonen bzw. Fahrradquerungen in der Innenstadt wurden farbliche Markierungen angebracht, um andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf Radfahrer aufmerksam zu machen.

„Wenn wir davon sprechen, Kärnten zu einem Rad-Vorzeigeland entwickeln zu wollen, geht es nicht nur um attraktive Radwege, sondern vor allem auch um ein sicheres Radwegenetz“, betonte der für Radwegebau zuständige Landesrat Martin Gruber. Er begrüße daher Maßnahmen, wie die heute präsentierten Markierungen, weil sie Risikobereiche in der Innenstadt entschärfen würden. 

Neben dem Viktringer Ring wurden auch Fahrradquerungen in der Kempfstraße, der Radetzkystraße sowie in der Karfreitstraße markiert und entsprechende Piktogramme aufgebracht. Weitere Kreuzungsbereiche sollen folgen. „Mit den neuen Radmarkierungen erhöhen wir die Sicherheit und setzen wichtige Schritte aus dem Radmasterplan rasch um. Weitere Maßnahmenpakete daraus folgen jetzt in regelmäßigen Abständen“, erklärt Vizebürgermeister Christian Scheider.

„Der Radfahr-Masterplan ist ein laufender Prozess der in enger Kooperation zwischen Land und Stadt umgesetzt wird. In den Arbeitsgruppen sind neben politischen Vertretern auch Fachbeamte vertreten. Ziel ist die Schaffung eines lückenlosen und sicheren Radwegnetzes. Die Beseitigung von Gefahrenstellen, wie etwa unübersichtliche Kreuzungen, hat oberste Priorität. Farblich markierte Fahrradquerungen sind ein Sicherheitsgewinn für alle Verkehrsteilnehmer“, Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.

Landesrat Gruber, Bürgermeisterin Mathiaschitz und Vizebürgermeister Scheider gaben auch einen Ausblick auf weitere geplante Umsetzungsschritte aus dem „Masterplan Radfahren Klagenfurt“. So sollen unter den Radwegeprojekten als nächstes der Lückenschluss Mageregg, die Südausfahrt Klagenfurt in Richtung Ebenthal und der Kanonenhofweg realisiert werden. Zudem kommt es im Europapark im Bereich des Parkplatzes zum Lückenschluss zwischen Lendkanal und Strandpromenade.

In der Lidmanskygasse kann künftig zwischen Karfreitstraße und 10.-Oktober-Straße sowie in der Priesterhausgasse zwischen Getreidegasse und Bahnhofstraße gegen die Einbahn geradelt werden. In der Lidmanskygasse ist bei der Einmündung in die Karfreitstraße Radfahrern der Vorrang zu geben. Das gilt auch für die Getreidegasse bei der Einmündung in die Priesterhausgasse und die Museumgasse bei der Einmündung in die Mießtaler Straße. Radfahrstreifen werden teilweise an beiden Seiten der Sterneckstraße und am Friedlstrand ab den Plattenwirt in Richtung Strandbad und errichtet.

Neben der Errichtung von Fahrrad-Serviceboxen, um kleinere technische Pannen beheben zu können, sollen auch Dauerzählstellen implementiert werden, um die Nutzung von Fahrrädern tagesaktuell zu dokumentieren. Daneben sind bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie ein Rad-Tag in Klagenfurts Innenstadt geplant. „Durch öffentlichkeitswirksame Initiativen wie zum Beispiel einen Rad-Tag, wollen wir einen Umdenkprozess bei den Bürgerinnen und Bürgern initiieren. Nur so kann es uns gelingen den Rad-Anteil am urbanen Individualverkehr langfristig zu steigern“, so Mathiaschitz.

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