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Pestsäule: Generalsanierung abgeschlossen!

(07.11.2018)
Nach umfassenden Renovierungsarbeiten in den letzten Monaten ist eines der markantesten Denkmäler Klagenfurts wieder frei zugänglich. Die Kosten in Höhe von 65.000 Euro trägt die Stadt Klagenfurt mit finanzieller Unterstützung des Bundesdenkmalamtes.

„Die Sanierung wurde dringend notwendig“, so Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, „weil die tragende Metallkonstruktion durch Rost bereits in Mitleidenschaft gezogen war. Durch die perfekte Zusammenarbeit der hausinternen Abteilungen mit den Restauratoren konnten wir Zeit und Kosten optimieren und haben jetzt eine runderneuerte, vielbesuchte historische Gedenkstätte, die allen Kriterien der Denkmalpflege und Sicherheit entspricht.“
Weiteres wurde die Stufenanlage neu aufgebaut, Vierungen erneuert, der Kopf aus Edelstahl und Nirosta saniert und die gesamte Anlage fachgerecht stabilisiert und gereinigt.

 

Die Pestsäule wurde im Jahre 1690 als Mahnmal für den „Schwarzen Tod“ errichtet, der Klagenfurt durch umfassende Hygienemaßnahmen und Abschottung weitgehend verschonte. Am Kopf der Pestsäule befindet sich ein weiteres Symbol für die Befreiung von der Türkenbelagerung – ein liegender Halbmond mit einem christlichen Kreuz darüber – sie ist also Mahnmal und Siegessäule in einem. Ehemals stand die Pestsäule auf dem Heiligengeistplatz und wurde 1955 nach dessen Umbau zu einem städtischen Verkehrsknotenpunkt auf den Alten Platz verlegt.

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