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Bahnlärm: Protest aus Villach und Klagenfurt

(18.10.2018)
Die Bürgermeister Maria-Luise Mathiaschitz und Günther Albel kritisierten Einschränkung einer Bahnlärm-Fachtagung auf Wörthersee-Gemeinden und fordern die Einbeziehung der Ballungsräume Klagenfurt und Villach.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und Bürgermeister Günther Albel kritisieren, dass die beiden Ballungsräume Klagenfurt und Villach, in denen insgesamt 159.000 Menschen leben, bei der Fachtagung „Die Eisenbahnstrecke am Wörthersee – Perspektiven zum Schallschutz“ keine Beachtung finden. Anstatt, wie bisher stets bekräftigt, ein Lärmschutzkonzept für den gesamten Zentralraum zu diskutieren, werde nun eine räumliche Einschränkung auf den Wörtherseeraum vorgenommen.

 

„Die Einschränkung auf den Bereich des Wörthersees ist nicht zu akzeptieren. In Klagenfurt sind zehntausende Bürgerinnen und Bürger direkt oder indirekt vom Bahnlärm betroffen, dennoch hat man mir keine Einladung zu der Fachtagung übermittelt“, stellt Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz klar.

 

Villachs Bürgermeister Günther Albel stößt ins selbe Horn: „Die Frage Bahnlärm kann nur für den gesamten Zentralraum, also inklusive Villach und Klagenfurt, behandelt werden. So war es immer vorgesehen. Der nunmehrige Schwenk widerspricht allen Abmachungen und jeder Logik. Das erschüttert unser Vertrauen in die grundsätzlich enorm wichtigen Lärmschutzpläne massiv.“

 

Mathiaschitz und Albel fordern Verkehrslandesrat Ulrich Zafoschnig auf, ab sofort keine Unterschiede mehr zwischen den Bewohnern der beiden Städte einerseits und jener der Wörthersee-Gemeinden andererseits zu machen. „Der nach der Öffnung des Koralmtunnels zunehmende Bahnverkehr ist für alle Anrainer ein gleich großes Problem. Respekt und Logik gebieten daher eine Gleichbehandlung aller Betroffenen.“

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