Zum Inhaltsbereich springen
Seite teilen

Moderner Schulstandort St. Ruprecht

(02.10.2018)
Das Schulgebäude in der Kneippgasse in St. Ruprecht wurde 1975 errichtet und als Hauptschule geführt. Auch die Polytechnische Schule war dort untergebracht. Im Zuge der Einführung der Neuen Mittelschule wurde das Schulkonzept überarbeitet und 2014 mit der Umsetzung des „Campus Süd“ begonnen.

„Mit der Neuen Mittelschule und der Polytechnischen Schule, die sich ebenfalls wieder hier angesiedelt hat, ist in St. Ruprecht ein Herzstück der modernen Schulentwicklung entstanden“, stellte Klagenfurts Bildungsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz bei der Präsentation des sanierten Gebäudes. Vor zwei Jahren wurde mit der Sanierung begonnen und bis auf ein paar kleinere Arbeiten ist diese nun abgeschlossen. Rund 6,3 Millionen Euro wurden in den Standort investiert, 75 Prozent davon stammen vom Schulbaufonds des Landes Kärnten.

Wie Petritz betonte, ist St. Ruprecht der mittlerweile größte Bildungsstandort in der Landeshauptstadt, denn neben der NMS und der Polytechnischen Schule gibt es noch eine Volksschule, ein Gymnasium, eine HTL und für die ganz Kleinen einen Kindergarten. „Rund 2.500 Kinder und Jugendliche besuchen all diese Bildungseinrichtungen“, so Petritz. 232 davon halten sich im sanierten Gebäude auf, wobei 191 auf die NMS und 141 auf die PTS entfallen.

 

Die Räume der NMS entsprechen den neuesten pädagogischen Erkenntnissen. Es wurden vier Cluster zu je drei Klassenräumen plus gemeinsamen Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen errichtet. Die Klassenräume sind vom Gang einsichtbar und lichtdurchflutet.

Vor einigen Jahren sind die Schülerzahlen im Pflichtschulbereich gesunken. Daraufhin wurde von der Stadt begonnen, ein entsprechendes Stadtentwicklungskonzept, aus dem der „Campus Süd“ hervorging, zu forcieren. „Ziel war es auch, dem Stadtteil ein besseres Image zu verschaffen“, so Mag. Thomas Valent, Leiter der Abteilung Bildung. „Die Schaffung eines modernen Schulbaues bei teilweise laufenden Schulbetrieb war eine Herausforderung für alle“, so Valent. Wobei natürlich die groben Arbeiten während der Ferienzeit durchgeführt wurden.

„Wir hatten nur mehr ein Drittel des ursprünglichen Schulraumes zur Verfügung, was nicht immer leicht war, aber nun entspricht das Haus all unseren Anforderungen“, sagte Direktor Robert Germ. Der in „seinem Haus“ übrigens Mädchen und Buben aus 30 Nationen zu unterrichten hat.

Bei der Polytechnischen Schule wurde übrigens bei den Räumen auf eine Clusterbildung verzichtet. „Hier sieht das Schulkonzept nur Einzelklassen vor“, so Ing. Christian Fekonja, der die Bauleitung über hatte.

Insgesamt gibt es im NMS-Bereich 12 Klassen- und acht Gruppenräume und für die PTS sechs Klasseräume und sechs zugeordnete Gruppenräume. Außerdem wurden eine Bibliothek, ein Nachmittagsbetreuungsbereich, ein Physiksaal und ein EDV-Raum errichtet. Im Kellergeschoß gibt es noch zwei Lehrküchen und diverse Werkstätten.

 

Nächste größere Schulbauvorhaben seitens der Stadt sind laut Stadtrat Petritz die schon angelaufene Sanierung der Westschule (Fertigstellung 2020), die Sanierung der Volksschule 11/St. Ruprecht (Start 2019) und danach die Sanierung der NMS St. Peter.       

Scrolle nach oben