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Masern: Gesundheitsamt empfiehlt Impfung

(01.02.2019)
Verantwortliche des Klagenfurter Gesundheitsamtes raten im Zusammenhang mit den derzeit stark auftretenden Masern-Erkrankungen zum Schutz durch die so genannte MMR-Impfung. Diese bekommt man auch im Gesundheitsamt.

In der Steiermark, in Salzburg und in Tirol sind in den vergangenen Tagen stark vermehrte Masernfälle bekannt geworden!
„Masern sind alles andere als eine harmlose Kinderkrankheit. Sie sind hoch ansteckend und können auch für Erwachsene schwerwiegende Folgen haben!“, sagt Dr. Nadja Ladurner, Amtsärztin und stellvertretende Leiterin des Klagenfurter Gesundheitsamtes.

Masern treten mit grippeähnlichen Symptomen und dem typischen Masernausschlag auf. Es können auch Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Mittelohrentzündung, Lungenentzündung oder Gehirnhautentzündung durch eine Maserninfektion verursacht werden.

Auch das Gesundheitsamt der Stadt Klagenfurt empfiehlt daher den Impfschutz. Kinder wie auch Erwachsene sollten sich impfen lassen, denn nur durch eine hohe Impfrate können Masern-Epidemien vermieden werden.

„Jeder Geimpfte schützt auch sein Umfeld, dass noch keinen Impfschutz hat (Säuglinge) oder aus bestimmten Gründen nicht geimpft werden darf“, betont
Dr. Ladurner und weist weiters darauf hin: „Jeder, der die Erkrankung bereits durchgemacht oder zweimal eine MMR Impfung erhalten hat, ist vor einer Ansteckung geschützt“. Die Ärztin empfiehlt in diesem Fall Absicherung durch Titerkontrolle mittels Blutabnahme.

Der wirksamste Schutz vor der Erkrankung ist eine prophylaktische Impfung mit dem Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff (MMR). Diese Impfung wird im Rahmen eines Gratisimpfkonzeptes in ganz Österreich angeboten und sieht 2 MMR-Impfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen vor.

Die MMR-Impfung kann entweder bei praktischen Ärzten, bei Fachärzten oder in den Gesundheitsämtern verabreicht werden.

Öffnungszeiten Gesundheitsamt Klagenfurt:
Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und zusätzlich Dienstag von 14 bis 17 Uhr.

 

Wer Kontakt zu einem Masernpatienten hatte soll sich mit dem Hausarzt oder dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu planen.

 

 

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