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Stadtsenat: Schwerpunkt Jugendangebote

(26.02.2019)
Förderungen für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Klagenfurt wurden in der Sitzung des Stadtsenats beschlossen. Schwerpunkte: Jugendarbeit, kulturelle Tätigkeiten und die Arbeit von Frauenorganisationen.

WIKI und Don Bosco werden weiter die wichtigen Jugendzentren betreuen. Das Jugendkulturzentrum Kwadrat, die Youth Points Fischl, Welzenegg sowie der  Megapoint mit der Trendsporthalle werden auch 2019 in der Obhut von WIKI sein, die Youth Point Siebenhügel ist in der Zuständigkeit von Don Bosco. Für diese Jugendarbeit mit vielfältigen Betreuungsmöglichkeiten und Programmpunkten wird die Stadt im Jahr 2019 insgesamt rund 800.000 Euro investieren. Der Antrag des zuständigen Referenten Stadtrat Markus Geiger wurde einstimmig genehmigt. Geiger erhielt auch die Fortführung des Projektes „Yes“, bei dem Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren einen Teil ihrer Freizeit in Altersheimen verbringen und mit Senioren und Seniorinnen verschiedene Aktivitäten unternehmen. Damit können sie Punkte erwerben und diese bei Projektpartnern einlösen.

Außerdem gefördert werden über Antrag von Stadtrat Markus Geiger Fremdsprachenbewerbe und Schülerballveranstaltungen „wenn sie in Klagenfurt stattfinden“. Und ebenfalls über Antrag von Geiger wird die städtische Abteilung Facility Management die Infrastruktur für die Nachmittagsbetreuungen in der VS 10  Körnerschule und in der NMS 2 Waidmannsdorf schaffen.

Wichtig auch einstimmige Beschlüsse für die Klagenfurter Wirtschaft:  Baustellenförderung der betroffenen Betriebe in der St. Veiter Straße und Unterstützung des Osterprojektes der Innenstadtkaufleute mit 35.000 Euro (Antrag Stadtrat Markus Geiger).

Als Kultur- und Frauenreferentin erhielt Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz Jahressubventionen für kulturelle Vereine und Aktivitäten, sowie für Frauenorganisationen genehmigt. Insgesamt wird das Klagenfurter Kulturleben mit rund 730.000 Euro unterstützt. Damit können so wichtige Traditionsorganisationen wie die Mozartgemeinde, der Dommusikverein, der Kärntner Schriftstellerverband, das E-Boardmuseum, die Bibliothek der Arbeiterkammer, der Filmklub, die IG Autoren, die Berufsvereinigung Bildender Künstler aber auch Chöre, Veranstaltungsreihen wie „Klassik im Burghof“, der Kleinkunstpreis „Herkules“ oder die Restaurierung der Orgel in der Kirche von Großbuch.  Fast alle Punkte wurden einstimmig beschlossen. Nicht zugestimmt haben die FPÖ-Vertreter bei der Unterstützung von Begleitprojekten des Vorhabens „For Forest“ (Wald im Stadion). ORF und 3sat werden das Kunstprojekt mit einem Film begleiten, außerdem wird ein Buch entstehen, beides wird von der Kulturabteilung der Stadt gefördert. Wie die Bürgermeisterin ausführte, bleibt es dabei, dass “For Forest“ von Klaus Littmann über Patenschaften und Sponsoren finanziert und kein Steuergeld dafür verwendet wird. Dass die Stadt und auch andere Kulturorganisationen wie zum Beispiel das MMKK oder auch Literaten diese internationale Kunstaktion für begleitende Umwelt- und Kulturprojekte nützt, verstehe sich aber von selbst.

Ebenfalls auf der Tagesordnung der Bürgermeisterin war ein Punkt zum Ankauf des Vorlasses von Büchner-Preisträger  Joseph Winkler, dieses Thema wurde über Antrag der beiden FPÖ-Mandatare in den Gemeinderat verlagert.

Stadtrat Wolfgang Germ erhielt die Neuerrichtung eines Schmutzwasserkanals (70.000 Euro) in Hörtendorf genehmigt, Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler Personalangelegenheiten und Flächenwidmungen, die auch noch im Gemeinderat beschlossen werden müssen. Vzbgm. Christian Scheider befasste den Senat mit straßenpolizeilichen Maßnahmen und berichtete das bei Thema Keltenstraße nun die behördlichen Genehmigungen für die Trassenführung (Wasserrecht etc.) eingeholt werden.

Stadtrat Mag. Franz Petritz erhielt die Kooperation mit der beliebten Kinderzeitung Minimax im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Prävention für Schulkinder bewilligt.

Eine der ganz wichtigen Bildungseinrichtungen in Klagenfurt ist die Fachhochschule, diese wird von der Stadt deshalb auch kräftig gefördert. Zwischen 2019 und 2023 gibt die Stadt für die Fachhochschule rund 3,8 Millionen Euro aus. Der Antrag von Bildungsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz wurde einstimmig genehmigt.

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