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Klagenfurter Florianijünger geehrt

(15.11.2019)
Von Stadt, Land und Landesfeuerwehrverband werden jedes Jahr verdienstvolle Klagenfurter Feuerwehrmänner geehrt. Donnerstagabend ging die Ehrenzeichenverleihung im Gemeindezentrum St. Ruprecht über die Bühne.

„Eine Stadt lebt vom Engagement ihrer Bürger“, brachte es LFK-Stv. und Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Hirm auf den Punkt. Und in Klagenfurt gibt es jede Menge engagierter Bürger, die sich nicht nur bei der Feuerwehr – wie auch die Angelobung von Jungfeuerwehrmännern schön zeigt -, sondern auch bei vielen anderen Organisationen, die auf Freiwilligkeit beruhen, einbringen.

„Die Freiwilligkeit wird aber trotzdem eine immer größer werdende Herausforderung für die Bürger“, so Hirm weiter. Denn man entfernt sich vom einstigen Grundprinzip des Feuerwehrwesens, das mit löschen und schützen definiert ist, immer weiter. Nur mehr 30 Prozent aller Einsätze sind Brand- und Löscheinsätze, 70 Prozent, also die überwiegende Mehrheit, sind technische Ausrückungen. Tendenz weiter steigend. Blackout oder Katastropheneinsätze sind die Gefahrenpotentiale der Gegenwart.

Daher wird bei der Klagenfurter Feuerwehr großer Wert auf die Ausbildung gelegt. Das beginnt schon bei den Jugendfeuerwehren, die – gut ausgebildet – ein Garant für Zukunft sind, wie Hirm hervorhob.Die gute Zusammenarbeit der zehn Freiwilligen Wehren mit der Berufsfeuerwehr hob BF-Kommandant Ing. Gottfried Strieder hervor. „Bei der Feuerwehr bekommt die Klagenfurter Bevölkerung nur das beste geboten“, so Strieder betreffend Ausbildungsstand und Einsatzausrüstung der Wehren.

„Die Stadt muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Feuerwehr die Arbeit zur Sicherheit der Bevölkerung ordentlich machen kann“, sagte Feuerwehrreferent Stadtrat Christian Scheider. Da gibt es in Klagenfurt keinerlei Probleme, in Sachen Feuerwehr zieht die Stadtpolitik immer gemeinsam an einem Strang.

Gemeinsamkeit ist Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz gerade bei der Feuerwehr sehr wichtig. „Denn die Bevölkerung unterscheidet nicht nach Berufsfeuerwehr oder Freiwilliger Feuerwehr, wenn es brennt ruft man d i e  Feuerwehr“, so die Bürgermeisterin, die allen Freiwilligen Feuerwehrmännern und -frauen für ihren Einsatz und ihr Engagement im Namen aller Klagenfurter herzlich dankte.

 

Das Ehrenzeichen der Stadt in Bronze erhielten

Patrick Adunka, Sandra Artoff, Martin Bartolot, Claudia Zauner, Thomas Grengl (alle FF Hauptwache), Albert Fritz, Daniel Grabner, Julia Stromberger, Johannes Wakonig (FF St. Georgen am Sandhof), Sebastian Perkonigg (FF St. Ruprecht), Manuel Gebhardt, David Mattersdorfer, Alfred Ogertschnig, Markus Wilhelmer (FF Wölfnitz), Manuel Schöffmann, Daniel Seebacher (FF Viktring), Jürgen Karpf, Christoph Reichel, Alfons Schuss, Gerhard Skala und Bernhard Tegrovsky (Berufsfeuerwehr).

Das Ehrenzeichen der Stadt in Silber erhielten

Klaus Katschnig (FF Kalvarienberg), Dieter Sommeregger, Heinz-Dieter Stromberger (FF St. Georgen am Sandhof), Stefan Sussitz, Alexander Schabernig (FF Wölfnitz), Wolfgang Brettner, Roland Egger, Andreas Gaber, Roland Kahlhammer, Michael Leutschacher, Hermann Modritsch, Stefan Puschl-Schliefnig und Günther Stultschnig (Berufsfeuerwehr).

Das Ehrenzeichen der Stadt in Gold erhielten

Herbert Kaunik (FF Kalvarienberg), Gaddo Mandl (FF St. Georgen am Sandhof), Gerhard Schorn und Walter Ogris (Berufsfeuerwehr). Das Ehrenzeichen in Bronze für Kommandanten erhielten Harald Pötzl (FF St. Martin), Martin Zmug (Berufsfeuerwehr), Kommandanten-Gold erhielt Otto Sommer (Berufsfeuerwehr). Für 60 Jahre Feuerwehrdienst von der Stadt geehrt wurde Gottfried Radinger.

Die Landesauszeichnung für 25 Jahre Feuerwehrtätigkeit erhielten

Florian Schlieber, Peter Tschernutter (FF Hauptwache), Christian Kollmann, Markus Raffling (FF St. Ruprecht), Ing. Erich Jonke (FF St. Martin) und Walter Kilzer (FF Viktring).

Die Landesauszeichnung für 40 Jahre Feuerwehrtätigkeit erhielten

Johann-Peter Eder, Peter Stattmann (FF Hauptwache), Ludwig Lackner (FF Kalvarienberg), Gerhard Ogris, Manfred Ogris (FF St. Ruprecht), Josef Burgstaller (FF St. Martin) und Franz Heidecker (FF Haidach).

Das Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 50 Jahre Feuerwehrtätigkeit erhielten

Raimund Ströckl (FF St. Ruprecht), Franz Pohanitsch (FF Haidach), Theodor Legner und Blasius Petritz (FF Viktring).

Das Ehrenzeichen Kraftfahrer und Maschinist in Gold ging an

Harald Pötzl (FF St. Martin) und Gerald Mattersdorfer (FF Wölfnitz).

 

Nach der Ehrenzeichenverleihung wurden Probefeuerwehrmänner und -frauen angelobt. In den regulären Feuerwehrdienst aufgenommen wurden Victoria Socher, Nikola Winter, Elisa Grabmaier, Nico Gutenbrunner, Birgit Steinacher, Kevin Kraiger, Christoph Mirnig, Jakob Waldl, Michael Kissling, Gertrude Hribernig-Mohar, Hannes Knappitsch, Angelika Lippitz, Bianca Kolesnik, Thomas Schärer und Wolfgang Podlipnig.

Die Ehrenzeichenverleihung, an der von der Stadt auch noch Vizebürgermeister Wolfgang Germ teilnahm, stand unter dem Motto „Autobahn- und Tunnelsicherheit“. Durch die Nordumfahrung müssen auch Klagenfurter Wehren bei Unfällen oder Gefahrensituationen auf der Autobahn im Einsatz sein. Was die gemeinsame künftige Herausforderung von ASFINAG und Feuerwehr bei Autobahn- und Tunneleinsätzen sein wird, darüber referierte Dipl.-Ing. Thomas Nessel, der Tunnelsicherheitsbeauftragter bei der ASFINAG.

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