Zum Inhaltsbereich springen
Seite teilen

Covid-19: Unbürokratische Hilfe für Kunstschaffende

(21.04.2020)
Auch wenn Veranstaltungen abgesagt oder verschoben wurden, dürfen Subventionswerber bereits entstandene Kosten abrechnen. Kulturelle Vielfalt in Klagenfurt muss erhalten bleiben!

Die Klagenfurter Kunst- und Kulturschaffenden sind von der Absage von Veranstaltungen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen besonders betroffen. „Es ist mit einem fast 100prozentigen Ausfall der Einnahmen zu rechnen. Um die kulturelle Vielfalt in der Landeshauptstadt zu sichern, sind schnelle und unbürokratische Hilfsmaßnahmen unbedingt notwendig“, sagt Bürgermeisterin und Kulturreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und verweist auf die vielen Vorleistungen und Vorbereitungsarbeiten, die von den Kunst- und Kulturinitiativen bereits erbracht wurden.

In einem ersten Schritt wird von der Abteilung Kultur mittels eines Datenblattes erhoben, welche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben wurden und welche Kosten bereits entstanden sind. Für alle Subventionswerber, die von der Corona-Krise betroffen sind, wird nun ein Maßnahmenpaket geschnürt, das im wesentlichen vier Punkte umfasst:

 

1. Bereits entstandene Verpflichtungen werden im Rahmen der zugesagten Förderungen anerkannt, auch wenn die Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können.

2. Bei Vorhaben die ins Jahr 2021 verschoben werden, können bereits entstandene Kosten abgerechnet werden.

3. Individuelle Lösungen im Rahmen der budgetären Möglichkeiten werden angeboten.

4. Die Fristen für die Durchführung abgesagter Veranstaltungen und die damit verbundene Nachweisprüfung wird verlängert.

 

Scrolle nach oben