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Coronavirus: Seit 10. März Fieberkontrollen in Thörl-Maglern

(09.03.2020)
An der italienischen Grenze in Thörl-Maglern werden jetzt Gesundheitschecks durchgeführt.

Das wurde vom Land Kärnten bekanntgegeben.

Inzwischen hat das Nachbarland seine Sperrmaßnahmen auf ganz Italien ausgeweitet. es gibt massive Einschränkungen der Reisefreiheit, Schulen, Kindergärten und Universitäten bleiben bis zum 3. April geschlossen, Veranstaltungen sind abgesagt.

In Klagenfurt gibt es bisher weiter keinen bestätigten Fall. Die Amtsärztinnen und - ärzte sind aber ständig unterwegs um Verdachtsfälle zu testen.

Italien hat inzwischen ganze Regionen und Städte abgeriegeklt. Dazu zählen auch Vendig und Padua.

Wer aus den als Risikogebiete eingestuften Gegenden kommt, soll sich auf jeden Fall beim Gesundheitsamt der Stadt melden, auch wenn er keine Symptome hat. Dabei geht es vor allem um die Registrierung, damit alle Daten vorhanden sind, sollte es später zu Krankheitssymptomen kommen. und ein Abstrich genommen werden muß. Derzeit geht man von einer Inkubationszeit von 2 Tagen bis maximal zwei Wochen aus.

Risikogebiete sind:
China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
Iran: Provinz Ghom, Teheran
Italien: Region Emilia-Romagna, Region Lombardei, Venetien, Piemont.
Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

 

3. März 2020

In der Sitzung des Stadtsenates berichtete Stadtphysika Dr. Birgit Trattler über die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen. In der Landeshauptstadt hat es bis 3. März 28 Verdachtsfälle und 42 sogenannte Heimabsonderungen gegeben.

Dr. Birgit Trattler erläuterte, dass der interne Krisenstab der Gesundheits­abteilung hochgefahren ist. Bei Verdachtsfällen fahren die Amtsärzte zu den Betroffenen nach Hause und nehmen hier die Abstriche. Bis zum Ergebnis der Proben werden die Personen ersucht, sich nur zu Hause aufzuhalten. In der Gesundheitsabteilung werden außerdem möglichst alle Kontaktpersonen erfasst und registriert, sodass bei einem positiven Test sofort alle Maßnahmen getroffen werden können.

 „Wir stehen in ständigen engen Kontakt mit allen Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen, Kindergärten, Stadtwerken etc.“, sagt die Stadtphysika.

Krisensitzung bei Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz mit Stadtphysika Dr. Birgit Trattler, Stadtrat Mag. Franz Petritz, Bürgerservicechef Mag. Wilfried Kammerer, Stadtpolizeikommandant Oberst Horst Jessenitschnig und Stadtkommunikationsleiterin Veronika Meissnitzer©StadtPresse

26. Februar 2020

Krisensitzung

Die Stadt  hat für den Fall der Fälle bereits alle Vorkehrungen getroffen. Bei einer Krisensitzung bei Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz wurden  alle Einsatzpläne noch einmal überprüft. An dem Gespräch haben neben Gesundheitsreferent Mag. Franz Petritz und der Leiterin der Klagenfurter Gesundheitsabteilung, Dr. Birgit Trattler auch Stadtpolizeikommandant Oberst Horst Jessenitschnig, Magistratsdirektor Dr. Peter Jost sowie der Chef der Bürgerservicestelle Mag. Wilfried Kammerer und Stadtkommunikationsleiterin Veronika Meissnitzer teilgenommen.

Stadtphysika Dr. Birgit Trattler berichtete, dass die Gesundheitsabteilung ihren internen Krisenstab installiert hat und in enger Abstimmung mit weiteren wichtigen Bereichen der Stadt wie zum Beispiel der Berufsfeuerwehr vorgeht. Bei Bedarf kann dieser interne Krisenstab rasch erweitert oder der behördliche Krisenstab hochgefahren werden. Eng vernetzt ist die Gesundheitsabteilung auch mit allen maßgeblichen Stellen wie dem Land Kärnten oder dem Klinikum.

„Die Stadt ist gut gerüstet und vorbereitet für einen Corona-Krankheitsfall. Alle notwendigen Vorbereitungen sind getroffen“, zog Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz nach der Sitzung Bilanz.

 

10. Februar 2020

Corona-Virus: Verdachtsfall  nicht bestätigt

Der am 7. Februar gemeldete Corona-Verdachtsfall in der Landeshauptstadt Klagenfurt hat sich nicht bestätigt. Das teilte die Landessanitätsdirektion Kärnten nach Vorliegen des Testergebnisses mit.

 

07. Februar 2020

Corona-Verdachtsfall in Klagenfurt

Ergebnis wird für Montag erwartet – Landessanitätsdirektion: Bei Verdacht auf Erkrankung ausschließlich telefonischen Kontakt mit Vertrauensarzt aufnehmen

Klagenfurt (LPD). Die Landessanitätsdirektion meldet heute, Freitag, einen Corona-Verdachtsfall in der Landeshauptstadt Klagenfurt. Bei der betroffenen Person wurde ein Abstrich gemacht und zur Analyse nach Wien geschickt. Das Ergebnis wird für Montag erwartet.

Die Behörden weisen die Bevölkerung darauf hin, bei Verdacht auf eine Erkrankung durch den Corona-Virus nicht die Ordination des Hausarztes oder die Ambulanz eines Krankenhauses aufzusuchen. Es sollte ausschließlich telefonischer Kontakt mit dem Vertrauensarzt aufgenommen werden.

Für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern steht die AGES-Infoline Corona-Virus unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung. Informationen gibt es auch unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

 

>> Informationsseite des Bundesministeriums

>> Informationsseite des Landes Kärnten

>> Informationsseite der AGES

>> Reisewarnungen

 

Wichtige Telefonnumern

Gesundheitshotline: 1450

AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (0-24 Uhr)

WKÖ-Hotline für Unternehmer: 05 90 90 4-808

Vorsichtsmaßnahmen

SARS-CoV-2 heißt jetzt offiziell das Coronavirus, das sich weltweit ausbreitet. Grund zur Panik gibt es keinen, Vorsichtsmaßnahmen aber sollen unnedingt ergriffen werden.

  • Das Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Es  setzt sich auch auf Oberfllächen wie Türklinken etc. fest, wo es mehrere Tage ansteckend sein kann.
  • Waschen Sie die Hände oft, regel-mäßig, mit Wasser und Seife. Mindes-tens 20 Sekunden lang, bis zum Handgelenk.
  • Alle Bereiche der Hände, auch zwischen den Fingern ordentlich reinigen. Wichtig ist die Verwendung von Seife!!
  • Wenn Sie wollen, verwenden Sie für die Hände auch eine Desinfektionslösung, aber unbedingt zuerst die Hände gründlich waschen.
  • Beim Niesen oder Husten immer Mund und Nase bedecken und sich von anderen Petrsonen abwenden. Am besten husten oder niesen Sie in die Ellbogenbeuge oder in ein Taschentuch. Dieses sofort entsorgen.
  • Berühren Sie Gesicht, Nase, Augen, Lebensmittel nur mit gründlich gewaschenen Händen.
  • Wangenküsse zur Begrüßung möglichst vermeiden, wie überhaupt der Kontakt mit Personen mit Grippesymptomen unterlassen werden soll.
  • Halten Sie mindestens einen Meter, besser zwei Meter, Abstand zu Menschen, die husten oder niesen.
  • Meiden Sie große Menschansammlungen
  • Gesichtsmasken schützen meist nur andere Menschen vor Ihren Viren, wenn Sie krank sind.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen - das gilt übrigens nicht nur in Sachen Corona, sondern auch für grippale Infekte, Grippe oder andere ansteckende Krankheiten.

ACHTUNG! Im Gesundheitsamt der Stadt gibt es immer wieder Anfragen nach Schutzmasken -  im Gesundheitsamt werden aber keine Atemschutzmasken verteilt!

Wann den Arzt verständigen?

Sich schon vorab einfach auf den Corona-Virus testen zu lassen, bringt nichts. Angeordnete Tests werden durchgeführt, wenn Fieber, Grippesymptome, starke Atembeschwerden auftreten und Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem der betroffenen Gebiete aufgehalten haben oder mit jemanden Kontakt hatten, der in einem dieser Gebiete war .

Bei Verdacht auf eine Infektion: BITTE gehen Sie keinesfalls selbst zum Arzt!

Rufen Sie Ihren Hausarzt an oder die Hotline 1450 (durchgehend besetzt).

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