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Covid-19: Sicherheitstipps für Senioren bei Geldgeschäften

(29.03.2020)
Polizei und Wirtschaftskammer geben Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Bank- und Geldgeschäften in Zeiten von Corona.

Das Innenministerium und die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) geben aus aktuellem Anlass Tipps für Seniorinnen und Senioren für den richtigen Umgang mit Geldgeschäften. Die Pensionen werden wie gewohnt am Monatsersten ausbezahlt. Die Auszahlung des Pensionsgeldes erfolgt weiterhin auf das Pensionskonto. Pensionen, die bis dato per Post zugestellt wurden, werden auch weiterhin persönlich zugestellt. Die Zustellung erfolgt kontaktlos unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Verhaltensregeln. Der Kunde ist aufgefordert, den Geldbetrag zu überprüfen und den Empfang mittels Unterschrift auf einem Beleg mit dem eigenen Kugelschreiber zu bestätigen. Die Sparte Banken und Versicherungen der WKO ersucht, Ansammlungen von Personen in den Bank- und Postfilialen rund um den Monatsersten zu vermeiden, und bittet, diese Geldgeschäfte auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Mindestabstand von einem Meter einhalten

Die Gesundheit der Menschen steht an oberster Stelle. Es gilt daher, die Notwenigkeit eines Bankbesuchs vorab zu hinterfragen. Die zahlreichen Online-Angebote der Bankinstitute können oftmals den Weg in die Bank ersparen. Sollte der Besuch einer Bankfiliale dennoch absolute Dringlichkeit haben und nicht aufschiebbar sein, dann ist folgende Vorgehensweise ratsam: Bei dem Besuch in der Bank gilt es, Distanz und den Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. Neben dem persönlichen Kontakt zur oder zum Bankangestellten am Schalter können die Bankomaten oder die Selbstbedienungsautomaten in den Filialen genutzt werden. Die Polizei ersucht, keine großen Mengen an Bargeld oder Wertgegenstände mit sich zu führen. Nach der Erledigung der Geldgeschäfte sollten die Hände gründlich mit Seife oder Desinfektionsmittel gereinigt werden.

Betreuer telefonisch kontaktieren

Sollte ein persönlicher Kontakt zur Bank dringend erforderlich sein, rät die WKO, vorab telefonisch mit der Betreuerin oder dem Betreuer einen Termin zu vereinbaren. Die Notwendigkeit eines persönlichen Besuchs sollten zuerst telefonisch besprochen und etwaige andere Möglichkeiten ins Auge gefasst werden. Eine Alternative ist die Behebung von Bargeld durch ein Familienmitglied. Dazu sind die Ausstellung einer Vollmacht und ein Identitätsnachweis nötig. Die genaue Vorgehensweise soll zuerst telefonisch mit der Bankbetreuerin und dem Bankbetreuer abgeklärt werden. Die Polizei rät, keinesfalls unbekannte Personen mit dieser Aufgabe zu betreuen.

Allgemeine Tipps im Umgang mit Geldgeschäften:

  • Verlassen Sie die eigenen vier Wände nur für dringende Bankgeschäfte.
  • Halten Sie dabei immer Distanz. Sei es in den Filialen, vor dem Bankomaten, aber auch zu Familienmitgliedern, die Ihnen bei Geldgeschäften behilflich sind.
  • Vertrauen Sie nur Ihren Familienangehörigen oder engen Bekannten.
  • Übergeben Sie Ihre Bankomat- und Kreditkarten keinesfalls fremden Personen.
  • Lassen Sie sich nicht von fremden, hilfsbereiten Personen zu schnellen Handlungen und Unterschriften an der Haustür verleiten.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit kontaktloses Bezahlen.
  • Vermeiden Sie es, große Mengen an Bargeld und Wertgegenständen mit sich zu führen oder zu Hause zu verwahren.

 

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