Zum Inhaltsbereich springen
Seite teilen

Auszeichnung für Literaten

(11.11.2020)
Der in Klagenfurt lebende Schriftsteller Alexander Widner erhält heuer den Anerkennungspreis der Stadt Klagenfurt für sein literarisches Werk.

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz dankt Widner, der am 10. November 2020 seinen 80. Geburtstag feierte und das kulturelle Leben in der Landeshauptstadt auf vielfältige Weise mitgeprägt hat, für seinen wertvollen Beitrag. Sie übermittelte dem Jubilar, der lange Jahre auch Mitarbeiter der Kulturabteilung der Stadt war, herzliche Glückwünsche.

Seine Erfahrungen, die er im Zuge eines mehrjährigen Aufenthalts in Kalifornien machte, verarbeitete Widner in dem Buch "Es war in Amerika" (Hermagoras, 1993).

Widners 1996 erschienenes Buch „Stark wie ein Nagel“ sei „eines jener Bücher, die ich selbst gern geschrieben hätte“, notierte Widners Schriftstellerkollege Josef Haslinger. „Ich bilde mir ein, dass es einmal eine Zeit geben könnte, in der rückblickend auf das 20. Jahrhundert das unbalancierte Verhältnis von Sprache und Realität mit Zitaten von Alexander Widner auf den Punkt gebracht werden kann“, so Haslinger, weiter.

Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich der Autor nicht nur mit zahlreichen Prosawerken, sondern vor allem auch als Dramatiker einen Namen gemacht. Sein Stück „Dichter, Flucht und Alma“ wurde mit großem Erfolg in der Burgtheater-„Filiale“ in Reichenau an der Rax aufgeführt. Zuletzt erschien das Buch „Bloße Anwesenheit. Die Hefte 2016-2019“. Wieser, Klagenfurt 2020.

Für das Frühjahr 2020 war die Aufführung von Widners neuestem Theaterstück „Belle époque“ im Theater Halle 11 in Klagenfurt geplant.

 

Werke (Auswahl)

Es war in Amerika: einige Behauptungen. Hermagoras 1993.

Caroline – Malerei, Objekte. Galerie Carinthia, Klagenfurt 1995.

Stark wie ein Nagel. Das Buch vom stille stehenden Leben. Deuticke, 1996.

Tag und Nacht und Tag. Vom unnützen Denken. Wieser, 1998.

Sergej. 21 Szenen aus der Manege. Theaterstück. Deuticke, 1998.

Gegen Tagesende: Komödie des Alltags. Deuticke, 2000.

Am Abgrund der Bücher. Anmerkungen zur mir bekannten Welt. Die Hefte 1999–2004. Wieser, 2005.

Wozzek oder Das Leben liebt die Klinge. Theaterstück nach Büchner, 2006.

NY 11235. Aufzeichnungen 2004–2006. Wieser, 2007.

Kreitzberg. Roman. Drava, 2009.

Gravesend. Aufzeichnungen 2007-2011. Wieser, 2011.

Ashburns Knöpfe. Possen und Posen der vorletzten Tage. Wieser, 2014,     Postscriptum oder Der exquisite Kadaver. Eine Clownerie. Wieser, 2016.

Bloße Anwesenheit. Die Hefte 2016-2019. Wieser, 2020.

 

 

 

 

Scrolle nach oben