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Mehr Bewusstsein für Bauwerksbegrünungen – MUGLI zeigt, wie es geht!

(14.10.2020)
Der Klimawandel ist spürbar, die Anzahl der Hitzetage steigt jährlich. Es gibt viele Maßnahmen, um dem entgegen zu wirken, eine davon sind Bauwerksbegrünungen. Wie das genau funktioniert, zeigt derzeit die mobile Ausstellung „MUGLI“ auf dem Neuen Platz.

MUGLI steht für mobil.urban.grün.lebendig.innovativ und ist Teil eines Schwerpunktthemas, welches sich die Abteilung Klima- und Umweltschutz der Stadt Klagenfurt in den nächsten Jahren widmet. „Die bereits vorgestellte Hitzestudie hat gezeigt, dass es in Städten durch den Klimawandel immer heißer wird. Es gibt viele Maßnahmen, um diesen Hitzepolen entgegen zu wirken, eine sehr Effektive sind Bauwerksbegrünungen“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz bei der heutigen Eröffnung von MUGLI.  Eigene Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünungen sorgen nicht nur für kühlere Temperaturen, sondern wirken sich positiv auf das lokale Mikroklima aus, bieten Lebensraum für Tiere und können in Verbindung mit Photovoltaikanlagen zur Energieertragssteigerung beitragen.

Die mobile Ausstellung MUGLI gastiert bis 3. November auf dem Neuen Platz. Ziel ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für Bauwerksbegrünungen zu schärfen und zu zeigen, wie sich diese bereits bei Einfamilienhäusern, Garagendächern oder ähnliches umsetzen lassen. „Es ist eine Notwendigkeit, uns Gedanken zu machen, welche Maßnahmen wir setzen können, um mit den klimatischen Veränderungen bestmöglich umzugehen“, informiert Umweltreferent Stadtrat Frank Frey. Er lädt die Bevölkerung herzlich ein, sich den MUGLI Container anzusehen und über die Möglichkeiten der Bauwerksbegrünung aufklären zu lassen.

MUGLI informiert die Bevölkerung, speziell für den Wirtschaftssektor gibt es dazu in den nächsten Tagen einen eigenen Workshop für Wohnbauträger und weitere Fachleute, die sich zu diesem Thema informieren können. „Wir müssen in diesem Bereich mehr Kompetenzen aufbauen, nachhaltige Technologien nützen, um uns im urbanen Bereich weiterhin wohlzufühlen“, erklärt DI Gerhard Oswald MBA von der ARGE Bauwirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten.

„Klimatische Veränderungen sind spürbar, Maßnahmen gibt es viele, eine davon lautet: Begrünen wir unsere Städte“, so Elisabeth Gruchmann-Bernau von der Grün statt Grau Innovations Gmbh, die vom Bundesministerium für Klimaschutz die Kooperation mit der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten durchführt.

Praktisch setzt die Stadt Klagenfurt die Idee der Bauwerksbegrünung erstmals gemeinsam mit der HTL Lastenstraße um. „Das Projekt „Green School Energy“ wird in den nächsten drei Jahren umgesetzt“, erklärt Stefan Guggenberger BSc von der Abteilung Klima- und Umweltschutz. An der Gebäudefassade werden Photovoltaikanlagen und Grünflächen auf dem Dach angebracht.

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